Heute war einer dieser Tage, an denen man merkt, dass zwei Tage drinnen auch wirklich genug sind. Nach dem Ausschlafen und Frühstücken habe ich beschlossen, mich tatsächlich mal wieder nach draußen zu wagen. Erstmal ganz vernünftig zum Arzt, um mir meine Tabletten verschreiben zu lassen. Nicht, weil sie akut gefehlt hätten, sondern eher nach dem bewährten Prinzip: Was man hat, das hat man. Außerdem kann ich sie dann endlich bequem über die Shop-Apotheke online bestellen, was sich sehr nach moderner Lebensführung anfühlt.
Wenn man schon unterwegs ist, kann man auch gleich Altlasten entsorgen. Seit Tagen fuhr nämlich eine leere Kiste Bier im Mazda spazieren, vermutlich aus emotionaler Bindung oder reiner Vergesslichkeit. Also kurzer Stopp bei Getränke Hoffmann, Kiste abgegeben, innerlich Ordnung geschaffen. Danach ging es direkt weiter ins Sportstudio. Eine halbe Stunde Fahrradfahren, dazu ein paar Übungen, nichts Überambitioniertes, aber genau richtig. Es fühlte sich gut an, der Körper war zufrieden, der Kopf auch.
Auf dem Rückweg noch schnell bei Lidl reingehüpft und ein paar Dinge eingekauft, ganz klassisch nach dem Motto: Eigentlich nur Kleinigkeiten. Zu Hause dann erstmal Kaffee mit frischem Baguette, sehr mediterran für einen Wintertag. Ich wollte mich danach eigentlich nur zehn Minuten hinlegen. Zehn. Minuten. Nun ja, daraus wurden dann entspannte 90 Minuten. Aber gut, der Rentner kann es sich leisten, und Widerstand gegen den Mittagsschlaf ist ohnehin zwecklos.
Jetzt stelle ich noch zwei, drei Bücher fertig, ein bisschen Feinschliff hier, ein Häkchen da. Danach mache ich mir etwas zu Abend und dann wird der Rest des Tages sportlich ausklingen: Eishockey und Fußball im Fernsehen. Unterm Strich ein richtig guter Tag. Bewegung, Erledigungen, Produktivität und ein ehrlicher Mittagsschlaf – mehr kann man von einem Wintertag eigentlich nicht verlangen.
Dienstag, 27. Januar 2026
27.1.2026: Raus aus der Höhle, rein ins Leben – mit Apotheke, Bierkasten und Mittagsschlaf XXL
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