Heute habe ich den kompletten Montag zu Hause verbracht, was angesichts der Temperaturen auch eine absolut nachvollziehbare Entscheidung war. Irgendwann muss dieser Winter ja mal vorbei sein, aber heute hatte er offenbar noch nicht vor, Feierabend zu machen. Es war wieder ziemlich kalt, und mittags hat es sogar ein wenig geschneit – gerade genug, um klarzustellen: Draußen ist heute nichts zu holen.
Ich habe mich dann trotzdem kurz herausgetraut, mehr aus Pflichtgefühl als aus Lust, und kurz überlegt, ob ich morgen einkaufen gehe oder nicht. Die Entscheidung fiel recht schnell: Nein. Der Kühlschrank ist dank der Spaghetti von gestern Abend noch ausreichend bestückt, und manchmal ist Vorratshaltung auch einfach mentale Entlastung.
Der Tag selbst verlief ruhig und strukturiert. Am Morgen ein, zwei Stunden geschäftliche Dinge erledigt, Mails, Gedanken sortiert, Themen abgeschlossen. Danach ging es in den angenehmsten Teil des Tages über: Weiterbildung in Sachen künstliche Intelligenz und Bücherschreiben. Lesen, ausprobieren, nachdenken, verwerfen, neu denken – genau diese Art von Arbeit, die sich nicht wie Arbeit anfühlt, aber am Ende trotzdem Fortschritt bringt.
Jetzt habe ich das Gefühl, alles Wichtige erledigt zu haben. Gleich gibt es den Rest der Spaghetti mit Tomatensauce von gestern, immer noch lecker und heute vielleicht sogar noch besser. Und heute Abend läuft Handball im Fernsehen: Deutschland gegen Dänemark. Mal sehen, wie es ausgeht. Der Tag war ruhig, der Abend wird sportlich – mehr braucht ein Montag eigentlich nicht.
Montag, 26. Januar 2026
26.1.2026: Montag im Winter-Warteschleifenmodus
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