Samstag, 14. Februar 2026

14.2.2026: Samstag deluxe: Ausschlafen, Kurzschicht Bücher und dann 4:0 mit Karnevalsbeilage

Ich habe heute lang geschlafen – Samstag halt. Das ist kein Zufall, das ist Tradition, und mein Körper hat das mit der Überzeugung eines Tarifvertrags durchgesetzt. Nach dem Frühstück habe ich dann noch schnell an ein paar Büchern gearbeitet, so eine kleine Kurzschicht, bei der ich mir einrede, ich mache nur „kurz was“, und plötzlich ist wieder ein Stück Welt sortiert, ein Kapitel besser, ein Projekt weiter. Genau die Art Produktivität, die mir am meisten Spaß macht: nicht verkrampft, nicht schwer, sondern einfach zack – und ich bin drin.

Dann ab zum Fußball, und Bayer hat sicher 4:0 gegen St. Pauli gewonnen. Das ist ja die Sorte Ergebnis, bei der man schon während des Spiels innerlich die Jacke etwas lockerer trägt, weil man merkt: Heute wird kein Drama aufgeführt, heute wird einfach gearbeitet – sauber, souverän, ohne Herzinfarkt-Abteilung. Und als wäre das nicht schon genug, gab’s noch Karneval bei Bayer obendrauf. Diese Kombination ist immer herrlich: Fußball mit sportlicher Dominanz und gleichzeitig dieser rheinische „Wir feiern das Leben“-Modus, bei dem man sich fragt, ob die Leute wegen des Spiels da sind oder wegen der Möglichkeit, in Kostüm und guter Laune offiziell laut sein zu dürfen. Wahrscheinlich beides, und genau deshalb fühlt sich so ein Tag an wie ein kleiner Heimvorteil fürs Gemüt.

Nach dem Spiel war ich dann noch im Brauhaus Janes, eine Kleinigkeit essen – perfekt, weil das den Nachmittag abrundet wie ein guter Schlusspfiff. Nicht mehr hungrig, ein bisschen Atmosphäre, dieses angenehme „Wir lassen den Tag noch kurz nachklingen“, bevor man wieder in den normalen Modus zurückkehrt. Und jetzt bin ich wieder zu Hause und mache einen ruhigen Abend, völlig richtig. Nach Ausschlafen, Büchern, 4:0, Karneval und Brauhaus ist Ruhe nicht langweilig, sondern die verdiente Nachspielzeit fürs Sofa.

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