Heute Morgen klingelte der Wecker bereits um 6:45 Uhr. Nach dem produktiven Tag gestern fiel das Aufstehen ehrlich gesagt etwas schwer. Aber es half nichts – die beiden Bürotage in Grevenmacher standen auf dem Programm, also hieß es aufstehen, fertig machen und ab auf die Autobahn.
Die Hinfahrt verlief insgesamt eher durchwachsen. Knapp drei Stunden war ich unterwegs. Besonders rund um Köln zeigte sich wieder einmal das gewohnte Bild: viel Verkehr, zäh fließender Verkehr und immer wieder kleinere Verzögerungen. Inzwischen gehört das fast schon zum festen Bestandteil jeder Fahrt nach Luxemburg. Man hofft jedes Mal auf eine freie Strecke und wird doch regelmäßig eines Besseren belehrt.
Im Büro angekommen, verlief der Tag dafür umso angenehmer. Ich konnte einige Aufgaben erledigen und verschiedene Themen weiter voranbringen. Keine spektakulären Ereignisse, sondern einfach ein produktiver Arbeitstag, an dem vieles von der To-do-Liste verschwunden ist. Genau solche Tage sorgen dafür, dass sich die Fahrt am Ende trotzdem lohnt.
Jetzt geht es wie gewohnt ins Hotel. Vorher stehen allerdings noch zwei feste Programmpunkte an: tanken und einkaufen. Der Tank ist nach der Anreise fällig, und für den Abend besorge ich mir noch etwas zu essen und zu trinken. Auch das gehört inzwischen zu meinem kleinen Ritual bei den Dienstreisen nach Grevenmacher.
Im Hotel wartet anschließend die nächste feste Routine. Erst geht es in den Fitnessraum, wo ich wieder meine Runde auf dem Fahrrad drehen werde. Nach einem langen Arbeitstag tut die Bewegung einfach gut und hilft dabei, den Kopf frei zu bekommen.
Danach wird es deutlich gemütlicher. Mit dem Abendessen geht es zurück aufs Zimmer, und natürlich läuft auch heute wieder die Fußball-Weltmeisterschaft. Die K.-o.-Phase wird immer spannender und bietet inzwischen jeden Abend interessante Spiele. Genau das ist der perfekte Ausklang nach einem langen Arbeitstag.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er zwar geprägt von einer etwas mühsamen Anreise, aber insgesamt trotzdem erfolgreich. Die wichtigsten Aufgaben sind erledigt, der Arbeitstag ist geschafft und jetzt freue ich mich auf einen ruhigen Abend mit Sport, Abendessen und Fußball.
Bleibt nur die Hoffnung, dass die Rückfahrt in zwei Tagen etwas entspannter verläuft als die Hinfahrt heute.
Dienstag, 7. Juli 2026
7.7.2026: Der Tag, an dem Köln wieder einmal den Verkehrsplan bestimmte
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