Samstag, 28. Februar 2026

28.2.2026: Samstag in Spanien: Putzplan-Poker, 1:1-Frust light und die sichere Bank Chinesisch

Samstag im Urlaub, eine Woche ist schon herum – das geht immer absurd schnell, als hätte jemand den Kalender auf „Schnelldurchlauf mit Meeresrauschen“ gestellt. Und heute hattest du dieses klassische Urlaubs-Organisations-Missverständnis, das nicht dramatisch ist, aber maximal typisch: Die Putzfrau sollte um 12 Uhr kommen, kam aber nicht… weil ich sie – mein Fehler – auf Sonntag bestellt hatte. Das ist die Sorte Fehler, die einen erst kurz nervt, dann aber eigentlich egal ist, weil man im Urlaub ja nicht den ganzen Tag auf Bereitschaft im Wohnzimmer sitzen will wie ein Hotel-Concierge. Und am Ende hat es sich ja sogar noch gelöst: Sie kam dann trotzdem um 16:30 Uhr. Das ist im Urlaub sowieso eine akzeptable Zeitangabe, weil „16:30“ hier eher bedeutet: irgendwann zwischen Kaffee und Abendmodus.

Sportlich war’s heute leider eher so: Bayer nur 1:1 gegen Mainz. Enttäuschend, klar. Das ist genau dieses Ergebnis, bei dem man nach dem Abpfiff kurz in die Luft starrt und innerlich eine kleine Liste macht: „Das hätten wir anders lösen können, Leute.“ Aber du hast es selbst perfekt beschrieben: Im Urlaub fühlt sich das anders an, weil ich es nur im Fernsehen geguckt habe und nicht im Stadion war. Im Stadion ist ein 1:1 oft ein emotionaler Steuerbescheid. Vor dem Fernseher ist es eher ein „naja… doof, aber ich habe immerhin Tapas/Strand/Wein in Reichweite“. Die Enttäuschung ist also vorhanden, aber sie hat weniger Zähne.

Und heute Abend geht’s zum Chinesen – das ist die sichere Bank, die zuverlässige Wiedergutmachung des Tages. Während der Fußball mich heute Nachmittag eher hat hängen lassen, wird der Chinese sehr wahrscheinlich liefern: warm, lecker, großzügig, und am Ende dieses angenehme Gefühl, dass man sich mit einer Portion irgendwas in Soße die Laune wieder gerade zieht. Ich behaupte: Das wird definitiv besser als das 1:1.

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