Sonntag, 30. August 2026

30.8.2026: Sonntagsprogramm: Fahrrad, Podcasts und zum Nachtisch eine Steuererklärung

Heute ist Sonntag, und das bedeutet für mich zunächst einmal zwei ausgesprochen angenehme Dinge: lange schlafen und anschließend ausführlich frühstücken. Nach den vielen Terminen und Reisen der vergangenen Wochen genieße ich diese ruhigen Sonntagmorgen umso mehr. Kein Wecker, kein Zug nach Hamburg, keine Autobahn Richtung Grevenmacher und erst recht kein Containerterminal – einfach gemütlich in den Tag starten.

Nach dem Frühstück wollte ich allerdings nicht den ganzen Vormittag herumgammeln. Also habe ich mich aufs Fahrrad geschwungen und meine übliche Runde um den Unterbacher See und den Elbsee gedreht. Das Wetter spielte erfreulicherweise mit. Es blieb trocken, und inzwischen reicht mir das schon als Qualitätsmerkmal eines guten Fahrradtages. Hauptsache kein Regen von oben und die obligatorischen Kilometer können abgespult werden.

Wieder zu Hause ging es erst einmal unter die Dusche. Anschließend folgte der inzwischen ebenso obligatorische zweite Teil meines persönlichen Sonntagsprogramms: Podcast hören und ein wenig ausruhen. Nach der Fahrradrunde einfach hinlegen, die Kopfhörer aufsetzen und jemand anderem beim Reden zuhören – viel besser kann man einen Sonntagmittag kaum verbringen.

Am Nachmittag wurde es dann wieder etwas produktiver. Ich habe mich an den PC gesetzt und zunächst einige Dinge aktualisiert. Nachdem unser Internet endlich wieder zuverlässig funktioniert, bin ich zwar mit den meisten Updates inzwischen durch, aber irgendetwas findet sich bekanntlich immer, das noch aktualisiert, synchronisiert oder aufgeräumt werden möchte.

Ganz Feierabend ist allerdings noch nicht. Als Nächstes muss ich meine Vorlesungsunterlagen fertigstellen. Auch da möchte ich heute einen Haken hintersetzen, damit das Thema erledigt ist und ich nicht in den nächsten Tagen wieder hektisch daran arbeiten muss.

Und anschließend wartet noch ein alter Bekannter auf mich: die Steuererklärung meines Vaters. Nachdem ich mich zuletzt ausführlich mit 2023 beschäftigt habe, ist jetzt das Jahr 2024 an der Reihe. Andere Menschen beenden ihren Sonntag mit einem guten Film oder einem Glas Wein. Ich öffne offenbar freiwillig Steuerunterlagen. Jeder braucht schließlich ein Hobby.

Immerhin wäre es ein richtig gutes Gefühl, wenn ich auch dieses Thema ein ordentliches Stück weiterbekomme. Dann hätte der Sonntag tatsächlich alles geboten: ausschlafen, ausführlich frühstücken, Fahrrad fahren, Podcasts hören, ein paar Dinge am Rechner erledigen, Vorlesungsunterlagen fertigstellen – und zum großen Finale noch eine Steuererklärung.

Wer behauptet eigentlich, Sonntage seien zum Ausruhen da?

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