Freitag, 28. August 2026

28.8.2026: Ausschlafen, Bayer und endlich wieder richtiges Internet

Heute Morgen habe ich erst einmal richtig ausgeschlafen. Nach den beiden Tagen in Hamburg, der Konferenz, der Abendveranstaltung und natürlich der obligatorischen Rückreise mit kleinen Überraschungen der Deutschen Bahn war das auch dringend nötig. Kein Wecker, kein Zug, kein Termin am frühen Morgen – einfach liegen bleiben, bis der Körper der Meinung war, dass der Tag jetzt beginnen könnte.

Nach dem Frühstück wurde es dann zunächst einmal sportlich, allerdings nur vor dem Bildschirm. Ich habe mir die Pressekonferenz von Bayer 04 vor dem morgigen Spiel gegen Elversberg angeschaut. Schließlich muss man wissen, wie die Lage vor dem nächsten Bundesligaspiel aussieht und was Trainer und Mannschaft zu erzählen haben. Die Saison nimmt langsam richtig Fahrt auf, und natürlich bin ich gespannt, wie sich Bayer morgen schlägt.

Direkt anschließend ging es mit Fußball weiter. Die Europa-League-Auslosung stand auf dem Programm, und auch die musste natürlich verfolgt werden. Solche Auslosungen haben ja immer etwas Eigenartiges: Eigentlich passiert minutenlang relativ wenig, trotzdem sitzt man davor und wartet gespannt darauf, welcher Name als Nächstes aus irgendeiner Kugel gezogen wird. Am Ende kennt man jedenfalls die kommenden europäischen Aufgaben und kann schon einmal anfangen, über mögliche Reisen und Ergebnisse nachzudenken.

Nach so viel passivem Sport war anschließend eine meiner bewährten Disziplinen an der Reihe: Mittagsschlaf. Den habe ich mir heute ganz bewusst gegönnt. Nach den vergangenen Wochen mit Frachtschiffreise, Grevenmacher, Hamburg und vielen Terminen war ein ruhiger Tag genau das Richtige.

Am Nachmittag wartete dann allerdings noch ein größeres Projekt auf mich. Nachdem unser Internet nach dem Ausfall seit dem 11. August endlich wieder funktioniert, musste ich erst einmal all die Dinge nachholen, die in den vergangenen Wochen liegen geblieben waren. Es ist schon erstaunlich, was sich in gut zwei Wochen ansammelt, wenn zu Hause die normale Internetverbindung fehlt. Updates, Synchronisationen, Dateien, Geräte und Programme – gefühlt wollte heute alles gleichzeitig wieder Kontakt zur digitalen Außenwelt aufnehmen.

Also habe ich mich Stück für Stück durch den entstandenen Rückstau gearbeitet und versucht, meine technische Welt wieder auf den aktuellen Stand zu bringen. Nach den ganzen mobilen Hotspots und Extradaten der vergangenen Wochen fühlt sich ein funktionierendes WLAN plötzlich fast wie Luxus an.

Damit war der heutige Tag genau richtig: ausschlafen, Fußball schauen, Mittagsschlaf halten und anschließend den digitalen Reparaturstau der vergangenen Wochen abarbeiten. Kein Koffer musste gepackt werden, kein Zug erreicht und kein Containerterminal gefunden werden.

Und das Beste: Wenn heute Abend irgendein Gerät ein Update herunterladen möchte, darf es das einfach tun. Über WLAN.

Manchmal sind es wirklich die kleinen Dinge, die glücklich machen.

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