Heute Morgen hatte ich dieses typische Gefühl am letzten Urlaubstag: Eigentlich könnte es jetzt ruhig noch ein paar Tage weitergehen. Dresden, Plauen, unsere Ausflüge nach Karlsbad und Franzensbad – irgendwie ist die Woche wieder viel zu schnell vergangen. Aber es hilft ja nichts, irgendwann muss man wieder nach Hause. Immerhin konnten wir den letzten Morgen noch ganz gemütlich angehen und zusammen mit Kathrin im Hotel frühstücken. Das war ein schöner Abschluss unserer gemeinsamen Tage, bevor Kerstin und ich gegen 11 Uhr das Auto beladen und uns auf die rund 500 Kilometer lange Heimfahrt gemacht haben.
Das Wetter meinte es dabei nicht besonders gut mit uns. Es war ziemlich schittig, aber wenigstens die Autobahnen waren auf unserer Seite. Wir kamen erstaunlich gut durch und hatten erst kurz vor dem Ziel in Haan noch ungefähr zehn Minuten Stau. Bei 500 Kilometern Strecke kann ich damit wirklich gut leben. Da habe ich auf meinen vielen Fahrten schon ganz andere Dinge erlebt.
Zu Hause angekommen, begann das inzwischen bestens eingeübte Ritual: Auto ausladen, Koffer hochtragen und alles wieder auspacken. Wobei das mit dem Auspacken bei mir heute nur eingeschränkt sinnvoll war. Mein Koffer bekam nämlich kaum Gelegenheit, sich an sein Zuhause zu gewöhnen. Ein Teil kam raus, die nächsten Sachen gleich wieder rein.
Denn morgen früh geht es schon wieder für zwei Tage nach Grevenmacher ins Büro. Nach den schönen und entspannten Tagen der vergangenen Woche wartet dort offenbar das komplette Gegenprogramm auf mich. Der Kalender ist jedenfalls ordentlich gefüllt, und wenn ich mir die vielen Termine anschaue, hält sich meine Vorfreude noch ein wenig in Grenzen. Oh je.
Für heute ist deshalb Schluss. Ich möchte einfach noch ein bisschen zu Hause ankommen, die Füße hochlegen und den Urlaub zumindest gedanklich noch ein paar Stunden verlängern.
Mein Koffer sieht das offensichtlich anders. Der glaubt inzwischen vermutlich, dass Zuhause nur der Ort ist, an dem er neu gepackt wird.
Sonntag, 13. September 2026
13.9.2026: 500 Kilometer nach Hause – und der Koffer darf gleich wieder los
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
13.9.2026: 500 Kilometer nach Hause – und der Koffer darf gleich wieder los
Heute Morgen hatte ich dieses typische Gefühl am letzten Urlaubstag: Eigentlich könnte es jetzt ruhig noch ein paar Tage weitergehen. Dresde...
-
Heute Morgen habe ich erst einmal richtig ausgeschlafen. Nach den beiden Tagen in Hamburg, der Konferenz, der Abendveranstaltung und natürli...
-
Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
-
Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen