Dienstag, 15. September 2026

15.9.2026: 61 Prozent Schlaf und der Koffer kennt schon das nächste Reiseziel

Heute Morgen brauchte ich eigentlich keine Schlaf-App, um zu wissen, dass die Nacht mal wieder nicht besonders toll gewesen war. Ich fühlte mich beim Aufwachen genauso, wie ich im Hotel eben meistens schlafe: irgendwie geschlafen, aber nicht wirklich erholt. Der Blick auf die App bestätigte dann meinen Eindruck – 61 Prozent Schlafqualität. Na wunderbar. Zu Hause hätte ich mich wahrscheinlich einfach noch einmal umgedreht, aber hier in Grevenmacher warteten Frühstück, Büro und ein ziemlich voller Terminkalender. Also raus aus dem Bett und rein in den Tag.

Gegen halb acht war ich im Büro und habe direkt angefangen, an einigen Policies zu arbeiten. Es gibt Aufgaben, die erledigt man und kann anschließend einen Haken dahintersetzen. Policies gehören eher zu der Kategorie, bei der hinter dem Haken gerne schon die nächste Version wartet.

Mittags musste ich dann noch meinen DVFA-Podcast umlegen. Der Terminkalender bleibt also weiter in Bewegung. Danach ging es zum Essen mit der Internen Revision. Damit war die Mittagspause diesmal gleichzeitig ein Geschäftstermin, bevor anschließend mit der Verwaltungsratssitzung der nächste größere Punkt des Tages anstand. Langweilig war mir heute jedenfalls nicht.

Jetzt ist aber gleich Feierabend, und darüber bin ich nach 61 Prozent Schlaf und einem ziemlich vollgepackten Arbeitstag auch nicht böse. Gleich geht es ins Auto und Richtung Heimat. Mein Wunsch an den Nachmittag ist ausgesprochen bescheiden: einfach eine möglichst staufreie Fahrt. Mehr verlange ich heute von der Autobahn gar nicht.

Zu Hause wartet dann allerdings schon wieder mein derzeitiges Lieblingsritual auf mich: Koffer umpacken. Viel Zeit zum heimischen Sesshaftwerden bleibt nämlich nicht. Morgen Abend geht es bereits weiter nach Frankfurt, denn am Donnerstag steht dort den ganzen Tag Vorlesung auf dem Programm.

Mein Koffer dürfte inzwischen endgültig aufgehört haben, sich über Reiseziele Gedanken zu machen. Grevenmacher raus, Frankfurt rein – Hauptsache, ich vergesse zwischendurch nicht, selbst auch mal zu Hause zu bleiben.

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