Donnerstag, 17. September 2026

17.9.2026: 86 Prozent Schlaf – Frankfurt kann offenbar auch Hotel

Heute Morgen gab es tatsächlich eine kleine Sensation. Ich habe im Hotel geschlafen – und zwar richtig gut. Meine Schlaf-App zeigte unglaubliche 86 Prozent Schlafqualität an. Nach meinen üblichen Hotelwerten irgendwo in den Sechzigern musste ich wahrscheinlich zweimal hinschauen. Offenbar liegt es also doch nicht grundsätzlich an Hotelbetten. Frankfurt und ich scheinen zumindest schlaftechnisch ganz gut miteinander klarzukommen.

Entsprechend vernünftig konnte ich in den Seminartag starten. Heute stand meine ganztägige Veranstaltung auf dem Programm, und die lief richtig gut. Mit zehn Teilnehmern war gleichzeitig die vorgesehene Maximalzahl erreicht. Das ist natürlich angenehm, weil man bei einer solchen Gruppengröße nicht einfach nur seinen Stoff heruntererzählt, sondern viel intensiver miteinander arbeiten kann.

Genau das hat heute auch funktioniert. Es gab viele Fragen und Diskussionen, und vor allem blieb genügend Zeit für den persönlichen Austausch. Gerade dieses Networking finde ich bei solchen Veranstaltungen mindestens genauso wichtig wie die eigentlichen Inhalte. Man erfährt, womit sich die Teilnehmer beschäftigen, welche Fragen sie aus ihrer Praxis mitbringen und kommt dabei immer wieder auf Themen, die in keinem vorbereiteten Foliensatz stehen.

Nach einem ganzen Seminartag war ich dann allerdings auch froh, als es Richtung Heimat ging. Am Frankfurter Hauptbahnhof habe ich nicht lange taktiert, sondern einfach den nächsten Zug genommen, der Richtung Heimat passte. Wenn ein Zug schon am Bahnsteig steht, sollte man sein Glück bei der Deutschen Bahn schließlich nicht unnötig herausfordern.

Jetzt freue ich mich auf einen ausgesprochen bodenständigen Abschluss des Tages. In Solingen wird noch ein Döner geholt, und zu Hause muss definitiv ein kaltes Bier dazu sein. Nach einem erfolgreichen Seminartag habe ich mir beides verdient.

86 Prozent Schlaf, ein gutes Seminar, intensive Gespräche und zum Abschluss Döner und Bier – manchmal braucht ein gelungener Arbeitstag gar keine kompliziertere Dramaturgie.

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