Bislang war das heute tatsächlich ein ziemlich produktiver Tag – und das, obwohl ich mir heute Morgen erst einmal den Luxus gegönnt habe, auszuschlafen. Danach haben Kerstin und ich nur kurz gefrühstückt, bevor ich mich an den Rechner gesetzt und ein paar geschäftliche Dinge erledigt habe.
Vor allem musste ich zwei Sitzungen vorbereiten, die heute Nachmittag auf dem Programm standen. Solche Termine haben ja immer ein gewisses Überraschungspotenzial: Man geht mit einer überschaubaren To-do-Liste hinein und kommt im schlimmsten Fall mit einer komplett neuen Lebensaufgabe wieder heraus. Heute lief es erfreulicherweise anders. Beide Sitzungen waren gut, die Themen konnten vernünftig besprochen werden und – fast noch wichtiger – ich habe relativ wenig neue Hausaufgaben mitbekommen. Das allein macht den Nachmittag schon zu einem Erfolg.
Jetzt nutze ich das gute Wetter. Es ist trocken, vielleicht ein bisschen windig, aber das soll mich nicht davon abhalten, gleich noch meine Runde um den Unterbacher See und den Elbsee zu fahren. Rund 20 Kilometer, einmal den Kopf durchlüften und nach den ganzen Gesprächen ein bisschen Bewegung bekommen. Genau darauf habe ich jetzt Lust.
Wenn ich wieder zu Hause bin, werde ich noch schnell die letzten Kleinigkeiten erledigen. Aber dann ist Schluss für heute. Irgendwann muss schließlich auch einmal Feierabend sein.
Heute Abend wartet dann Fußball. Das erste Länderspiel unter Jürgen Klopp – da bin ich natürlich gespannt, wie sich das Ganze entwickelt. Nach zwei erfolgreichen Sitzungen und hoffentlich 20 trockenen Fahrradkilometern darf der Fußball den Tag dann gerne vernünftig zu Ende bringen.
Und wenn nicht, habe ich wenigstens kaum neue Hausaufgaben bekommen. Man muss seine Erfolge schließlich dort feiern, wo sie auftreten.
Donnerstag, 24. September 2026
24.9.2026: Zwei Sitzungen, wenig Hausaufgaben – so darf ein Donnerstag laufen
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