So darf ein Sonntag gerne anfangen: ausschlafen, mit Kerstin ausgiebig frühstücken und erst einmal keinen Gedanken daran verschwenden, was alles noch erledigt werden müsste. Genau diese gemütlichen Stunden am Morgen genieße ich inzwischen besonders. Schließlich gibt es unter der Woche noch genügend Gelegenheiten, sich selbst mit Terminen und Aufgaben zu beschäftigen.
Ein paar Dinge am PC habe ich anschließend trotzdem erledigt. Ganz ohne geht es bei mir offenbar nicht. Aber bevor sich daraus wieder ein ausgewachsener Arbeitstag entwickeln konnte, habe ich rechtzeitig die Reißleine gezogen und mich auf den Hometrainer gesetzt. Eine Stunde ordentlich in die Pedale getreten und dabei wenigstens das gute Gefühl gehabt, etwas für die Fitness zu tun. Draußen wäre eine Runde um die Seen natürlich schöner gewesen, aber auf dem Hometrainer muss ich mich immerhin weder mit Gegenwind noch mit plötzlich einsetzendem Regen herumschlagen.
Nach der sportlichen Pflicht folgte dann die wohlverdiente Kür: eine Stunde Podcasts hören und dabei ganz entspannt die Füße hochlegen. Diese Kombination aus Bewegung und anschließendem Nichtstun funktioniert bei mir inzwischen ausgesprochen gut. Man könnte fast meinen, ich hätte mir dafür ein ausgeklügeltes Trainingskonzept überlegt. Tatsächlich mache ich einfach nur gerne beides.
Am Nachmittag lief nebenbei ein bisschen Fußball, während ich mich mit ChatGPT Work beschäftigt habe. Ich wollte ausprobieren, was damit inzwischen alles möglich ist und ob sich damit vielleicht einige meiner vielen kleinen und größeren Aufgaben künftig noch einfacher erledigen lassen. Solche technischen Spielereien können mich ja durchaus eine ganze Weile beschäftigen. Vor allem, wenn man dabei immer wieder auf neue Möglichkeiten stößt und plötzlich mehr ausprobiert, als man ursprünglich vorhatte.
Jetzt steht noch Eishockey auf dem Programm, und anschließend freue ich mich auf ein leckeres Abendessen mit Kerstin. Viel mehr brauche ich heute eigentlich nicht.
Nur eines wäre schön: Wenn ChatGPT Work irgendwann auch meine Termine koordinieren, den Schreibtisch aufräumen und anschließend das Abendessen kochen könnte.
Bis dahin übernehme ich wenigstens das Essen noch selbst – also zumindest den angenehmen Teil davon.
Sonntag, 11. Oktober 2026
11.10.2026: Sonntag nach meinem Geschmack – erst strampeln, dann gammeln
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