Heute war wieder einer dieser Montage, an denen man morgens mit ein paar überschaubaren Erledigungen startet und plötzlich den ganzen Tag beschäftigt ist. Den Anfang machte ein Ausflug zu IKEA. Iwona wollte sich einen Tisch kaufen, hat aber kein Auto. Also haben Kerstin und ich kurzerhand den Fahrdienst übernommen. Schließlich transportiert sich so ein Tisch in Bus und Bahn nicht unbedingt bequem.
Leider hatte die Sache einen kleinen Haken: Der gewünschte Tisch war bei IKEA gar nicht vorrätig. Da fährt man extra hin und kommt mit leeren Händen zurück. Immerhin mussten wir uns keine Gedanken darüber machen, wie wir das Möbelstück ins Auto bekommen. Man muss auch einem erfolglosen Einkauf etwas Positives abgewinnen können.
Auf dem Rückweg haben wir dann wenigstens noch beim Nissan die Radschrauben nachziehen lassen. Nach dem Theater mit den verschwundenen Winterreifen beim Mazda in der vergangenen Woche war ich froh, dass dieser Werkstattbesuch problemlos verlief. Unsere Autos bekommen im Oktober jedenfalls reichlich Aufmerksamkeit.
Wieder zu Hause wurde kurz umgepackt. Diesmal kamen das gesammelte Leergut und das Altglas ins Auto, bevor es zum Einkaufen zu Aldi und EDEKA ging. Damit war auch die Versorgung für die nächsten Tage gesichert. Ein ziemlich abwechslungsreiches Programm zwischen Möbelhaus, Werkstatt und Supermarkt – nur eben ohne den ursprünglich geplanten Möbelkauf.
Als wir schließlich zurück waren, habe ich mich schnell umgezogen und das schöne Wetter für eine Fahrradrunde genutzt. Endlich wieder an den Seen entlangfahren, frische Luft genießen und den Kopf freibekommen. Nach der ganzen Fahrerei und den Einkäufen war das genau die richtige Abwechslung. Auf dem Fahrrad hatte ich wenigstens selbst in der Hand, wohin die Reise ging – und musste nicht erst nachfragen, ob das gewünschte Ziel überhaupt vorrätig war.
Inzwischen sitze ich wieder zu Hause und habe mir erst einmal einen Kaffee gegönnt. Verdient, wie ich finde. Allerdings wartet schon die nächste Aufgabe: Der Podcast, der am Mittwoch erscheinen soll, muss noch geschnitten werden. Also gleich wieder an den Rechner, Aufnahme durchhören, schneiden und alles für die Veröffentlichung vorbereiten.
Langweilig wird mir heute jedenfalls nicht. Und falls jemand noch einen Tisch braucht: Ich kenne inzwischen zumindest einen Ort, an dem es ihn nicht gibt.
Montag, 19. Oktober 2026
19.10.2026: Ein Tisch, der nicht da war – und ein Montag voller To-dos
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