Nach unserer Zwischenübernachtung in Bayreuth ging es heute weiter nach Selb zum lang ersehnten Freundetreffen. Die Fahrt war erfreulich unkompliziert, allerdings haben wir vorher noch einen kleinen Schlenker nach Tschechien gemacht. Nicht etwa, weil wir spontan Fernweh bekommen hätten, sondern weil wir dort noch tanken wollten. Wenn man schon so nah an der Grenze ist, kann man schließlich auch die Spritpreise auf der anderen Seite nutzen. So begann unser Tag gleich mit einem kleinen Erfolgserlebnis an der Zapfsäule.
In Selb angekommen, wurden wir erst einmal kulinarisch bestens versorgt. Eine leckere Brotzeit zum Mittag, anschließend noch Kuchen – so lässt sich ein Freundetreffen natürlich hervorragend beginnen. Dazu gab es reichlich Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam zu lachen. Die Zeit verging entsprechend schnell, und irgendwann mussten wir uns tatsächlich daran erinnern, dass für den Nachmittag noch etwas anderes geplant war als gemütliches Beisammensitzen.
Also auf ins Porzellanmuseum! Dort bekamen wir eine wirklich interessante und gut gemachte Führung. Es war erstaunlich spannend zu erfahren, was hinter all den Tellern, Tassen und anderen Porzellanstücken steckt. Nach der Brotzeit und dem Kuchen kam uns der Rundgang außerdem gerade recht. Ein bisschen Bewegung zwischen den Mahlzeiten kann schließlich nicht schaden.
Und weil wir inzwischen schon wieder eine Weile auf den Beinen waren, ging es anschließend direkt in die Gaststätte am Museum. Dort haben wir gemeinsam gegessen und den Tag in geselliger Runde fortgesetzt. Man könnte fast meinen, das Kulturprogramm sei geschickt zwischen die verschiedenen Mahlzeiten gelegt worden. Aber genau diese Mischung aus guten Gesprächen, interessanten Eindrücken und leckerem Essen machte den Tag so schön.
Zum Abschluss waren wir noch bei Johannes und Anja, wo wir den Abend ganz entspannt ausklingen ließen. Kein Zeitdruck, keine Termine, die plötzlich verschoben wurden, sondern einfach ein schöner Abend mit Freunden.
Als wir schließlich auf den Tag zurückblickten, war klar: Die Fahrt nach Selb hatte sich gelohnt. Wir hatten viel erzählt, gut gegessen, etwas über Porzellan gelernt und vor allem eine Menge Spaß miteinander gehabt.
Und falls morgen jemand fragt, was mir vom Porzellanmuseum besonders in Erinnerung geblieben ist: Die Führung war wirklich gut – aber die Teller waren mir heute eindeutig am liebsten, wenn etwas Leckeres darauf lag.
Freitag, 30. Oktober 2026
30.10.2026: Erst günstig tanken, dann ordentlich auftischen – ein Freundetag in Selb
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