Heute war endlich mal wieder einer dieser Tage, an denen mein Terminkalender erfreulich wenig von mir wollte. Ein ziemlich angenehmer Zustand, an den ich mich durchaus gewöhnen könnte. Nach dem Aufstehen habe ich deshalb spontan beschlossen, erst einmal ins Sportstudio zu fahren. Eine halbe Stunde auf dem Fahrrad, anschließend noch meine Übungen an verschiedenen Geräten – damit war das sportliche Pflichtprogramm schon einmal ordentlich erledigt.
Wieder zu Hause habe ich mir dann ganz bewusst eine kleine Auszeit gegönnt. Oder, um es weniger vornehm auszudrücken: Ich habe ein bisschen gegammelt. Ein paar Podcasts gehört, entspannt und einfach mal nichts besonders Produktives gemacht. Das muss schließlich auch erlaubt sein. Vor allem, wenn man vorher schon im Sportstudio war und sich damit das gute Gewissen praktisch erarbeitet hat.
Am Nachmittag werde ich mich dann wieder den üblichen Themen widmen. Die Erbschaftsabwicklung wartet nach wie vor auf weitere Aufmerksamkeit, einige Mails wollen beantwortet und Termine koordiniert werden. Nichts, was heute für große Aufregung sorgen dürfte, aber genug, damit der Schreibtisch nicht völlig in Vergessenheit gerät.
Morgen sieht die Sache allerdings schon wieder anders aus. Dann geht es früh nach Essen zur Mitgliederversammlung des Investor-Relations-Verbands. Mittags halte ich dort gemeinsam mit Oliver einen Vortrag. Darauf freue ich mich durchaus, auch wenn damit das gemütliche Tagesprogramm von heute erst einmal wieder Geschichte ist. Aber der Vortrag ist vorbereitet, und das werden wir schon vernünftig über die Bühne bringen.
Bis dahin genieße ich die Ruhe. Morgen darf mein Kalender wieder das Kommando übernehmen.
Donnerstag, 8. Oktober 2026
8.10.2026: Wenig Termine, viel Bewegung – und ein bisschen gepflegtes Nichtstun
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