Freitag, 26. Juni 2026

26.6.2026: Der Tag, an dem ich Abschied von Hallig Hooge nahm

Heute hieß es Abschied nehmen. Die Urlaubstage auf Hallig Hooge sind viel zu schnell vergangen, und trotzdem hatte ich das Gefühl, in dieser kurzen Zeit unglaublich viel Ruhe, Natur und neue Eindrücke mitgenommen zu haben. Es war einfach eine wunderschöne Woche, die genau zur richtigen Zeit kam.

Der Tag begann früh. Bereits um acht Uhr legte die Fähre ab. Während sich die Hallig langsam entfernte, habe ich noch einmal zurückgeschaut. Irgendwie fällt der Abschied immer ein bisschen schwer. Gerade wenn man sich an die Ruhe, die Weite und den ganz besonderen Rhythmus des Lebens dort gewöhnt hat, würde man am liebsten noch ein paar Tage bleiben.

Die Heimfahrt verlief nicht in einem Stück, denn unterwegs haben wir noch einen Zwischenstopp bei Julia eingelegt. Endlich konnten wir die Enkelkinder wiedersehen. Nach einer Woche Urlaub war das natürlich eine schöne Gelegenheit, sich wiederzusehen, gemeinsam Kaffee zu trinken und ein wenig Zeit miteinander zu verbringen. Solche Zwischenstopps machen eine lange Heimreise deutlich angenehmer.

Anschließend ging es weiter Richtung Heimat. Die letzten Kilometer zogen sich zwar noch etwas, aber kurz nach 20 Uhr waren wir schließlich wieder zu Hause.

Dort wartete direkt die nächste Herausforderung: 36 Grad. Offenbar hatte der Sommer beschlossen, uns besonders herzlich willkommen zu heißen. Also wurden erst einmal die Koffer ausgepackt – eine Aufgabe, die nach einer langen Rückreise nie besonders viel Spaß macht, die aber einfach erledigt werden muss. Immerhin ist es ein gutes Gefühl, wenn alles wieder an seinem Platz ist.

Zum Abend gab es dann noch eine leckere Kleinigkeit. Ein frisches Baguette reichte völlig aus, denn nach einem langen Reisetag braucht es kein großes Menü mehr. Danach hieß es erst einmal ankommen und den Abend ganz entspannt ausklingen lassen.

Natürlich durfte auch heute die Fußball-Weltmeisterschaft nicht fehlen. Die Vorrunde nähert sich langsam ihrem Ende, und ehrlich gesagt finde ich das gar nicht so schlecht. Die ersten Spiele sind zwar interessant, aber richtig spannend wird ein Turnier für mich erst mit der K.-o.-Phase. Dann zählt jedes Spiel, jeder Fehler kann das Aus bedeuten, und genau das macht den besonderen Reiz einer Weltmeisterschaft aus.

Wenn ich auf den Tag zurückblicke, war er vor allem ein Tag des Abschieds und der Heimkehr. Abschied von einer wunderschönen Woche auf Hallig Hooge, aber gleichzeitig die Freude auf das eigene Zuhause und das Wiedersehen mit der Familie.

Die Hallig hat genau das gehalten, was ich mir von diesem Urlaub erhofft hatte: Ruhe, Erholung, gute Gespräche, herrliche Spaziergänge, Fahrradtouren, Fischbrötchen, viele Tassen Kaffee und vor allem das Gefühl, für ein paar Tage dem Alltag vollständig entkommen zu sein.

Jetzt beginnt langsam wieder der normale Rhythmus. Aber die Erinnerungen an Hallig Hooge werden sicher noch eine ganze Weile nachwirken.

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