Sonntag, 28. Juni 2026

28.6.2026: Der Tag, an dem die Hitze zum Heimarbeiter wurde

Heute war wieder einer dieser extrem heißen Sommertage mit weit über 35 Grad. Ehrlich gesagt gab es überhaupt keinen vernünftigen Grund, das Haus zu verlassen. Bei diesen Temperaturen ist jeder Schattenplatz wertvoller als jede Besorgung, die auch noch bis morgen warten kann. Also habe ich beschlossen, den Tag produktiv zu nutzen und all das aufzuarbeiten, was in den letzten Tagen liegen geblieben war.

Nach dem Frühstück ging es deshalb direkt an meine Buchprojekte. Ich habe an mehreren Büchern gearbeitet, Texte überarbeitet und einige Inhalte optimiert. Gerade nach dem Urlaub und den Vorlesungen in Frankfurt war es schön, wieder etwas Zeit für diese Projekte zu haben. Es sind oft die kleinen Verbesserungen, die am Ende den Unterschied machen, und heute hatte ich endlich die Ruhe, mich genau darauf zu konzentrieren.

Draußen flimmerte währenddessen die Luft vor Hitze. Da war ich mit meinem Arbeitsplatz im Haus eindeutig besser aufgehoben. Manchmal fühlt sich Produktivität bei solchen Temperaturen sogar leichter an, weil man gar nicht erst in Versuchung kommt, ständig unterwegs zu sein.

Jetzt freue ich mich erst einmal auf das Abendessen. Es gibt Spaghetti mit Krabben – eines meiner Lieblingsgerichte und genau das Richtige für einen warmen Sommertag. Leicht, lecker und deutlich angenehmer als ein schweres Essen bei dieser Hitze.

Heute Abend steht dann nur ein Spiel bei der Fußball-Weltmeisterschaft auf dem Programm. Langsam wird das Turnier ohnehin spannender, weil die K.-o.-Runde begonnen hat. Ab jetzt gibt es keine zweite Chance mehr, und genau das macht für mich den besonderen Reiz einer Weltmeisterschaft aus.

Allerdings wird der Fußball heute vermutlich nicht allzu spät dauern, denn morgen klingelt der Wecker sehr früh. Ich muss nach Frankfurt fahren, wo ich um 10:30 Uhr einen Vortrag halte. Deshalb werde ich heute Abend den Tag ruhig ausklingen lassen und hoffen, dass die Temperaturen in der Nacht wenigstens etwas nachgeben.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er zwar unspektakulär, aber sehr produktiv. Ich habe konzentriert an meinen Büchern gearbeitet, einiges optimiert und bin wieder ein gutes Stück vorangekommen. Genau solche ruhigen Arbeitstage braucht es manchmal – besonders dann, wenn draußen ohnehin niemand freiwillig lange unterwegs sein möchte.

Morgen wartet dann wieder ein ganz anderer Tag: früh aufstehen, nach Frankfurt fahren und vor Publikum sprechen. Für heute reicht es aber vollkommen, die Hitze draußen zu lassen, ein gutes Essen zu genießen und den Abend mit Fußball ausklingen zu lassen.

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