Heute Morgen klingelte der Wecker ziemlich früh – und ehrlich gesagt hätte ich gerne noch ein paar Stunden länger geschlafen. Die vergangene Nacht war wegen der anhaltenden Hitze alles andere als erholsam. Es war einfach viel zu warm, sodass an einen richtig guten Schlaf kaum zu denken war. Entsprechend fiel das Aufstehen um 6:30 Uhr nicht ganz leicht.
Immerhin lief der Start in den Tag anschließend erfreulich reibungslos. Um sieben Uhr bekam ich den Bus und war zügig am Düsseldorfer Hauptbahnhof. Dort gab es zwar die erste kleine Überraschung des Tages: Mein ursprünglich geplanter Zug hatte etwas Verspätung. Das war aber kein großes Problem, denn kurzerhand nahm ich einfach meinen regulären ICE um 8:22 Uhr.
Die Fahrt nach Frankfurt verlief problemlos. Am Flughafen angekommen wartete bereits der Shuttlebus, sodass ich ohne große Wartezeit zum Hotel beziehungsweise zur Veranstaltungsstätte kam. Kurz nach zehn war ich bereits vor Ort und konnte mich noch in Ruhe auf meinen Vortrag vorbereiten.
Pünktlich um 10:30 Uhr ging es dann los. Mein Thema war natürlich die Künstliche Intelligenz – ein Gebiet, das sich momentan schneller entwickelt als jedes andere und bei dem es immer wieder spannende Diskussionen gibt. Ich hatte das Gefühl, dass der Vortrag gut angekommen ist. Anschließend habe ich auch noch an den weiteren Vorträgen teilgenommen und konnte einige interessante Impulse mitnehmen. Es ist immer schön, wenn man nicht nur selbst Wissen weitergeben kann, sondern auch wieder neue Ideen mit nach Hause nimmt.
Gegen halb drei machte ich mich schließlich wieder auf den Heimweg. Auch diesmal hatte ich Glück mit den Verbindungen. Die Züge fuhren weitgehend pünktlich, in Düsseldorf klappte der Anschluss ebenfalls, und so war ich bereits gegen halb sechs wieder zu Hause. Nach den Bahnabenteuern der vergangenen Wochen weiß ich inzwischen, dass man solche Tage durchaus zu schätzen wissen muss.
Jetzt sitze ich noch am Schreibtisch, beantworte ein paar E-Mails und kümmere mich um einige Termine. Viel ist es heute nicht mehr, aber ein paar organisatorische Dinge erledigen sich eben nicht von allein.
Kerstin ist heute noch in Leverkusen und passt auf die Enkelkinder auf. Deshalb wird der Abend für mich etwas ruhiger. Und ich habe beschlossen, mir eine kleine Belohnung zu gönnen: **Pizza.** Die hatte ich schon seit Wochen nicht mehr. Nach einem langen Tag mit früher Abfahrt, Vortrag und Heimreise habe ich mir die wirklich verdient.
Ab 19 Uhr übernimmt dann wieder die Fußball-Weltmeisterschaft das Abendprogramm. Die K.-o.-Runde hat begonnen, und damit wird jedes Spiel spannender. Besonders freue ich mich natürlich auf das deutsche Spiel heute Abend. In der Gruppenphase durfte man sich noch kleine Ausrutscher leisten, jetzt gilt: gewinnen oder nach Hause fahren. Genau deshalb liebe ich diese Turnierphase.
Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, war er zwar lang, aber sehr erfolgreich. Früh aufgestanden, trotz Hitzenacht gut durch den Tag gekommen, einen gelungenen Vortrag gehalten, interessante Gespräche geführt und dank einer erstaunlich zuverlässigen Bahn sogar früh wieder zu Hause gewesen.
Jetzt freue ich mich auf Pizza, Fußball und hoffentlich eine deutlich angenehmere Nacht als die letzte. Nach der tropischen Hitze hätte ich gegen ein paar Grad weniger im Schlafzimmer jedenfalls überhaupt nichts einzuwenden.
Montag, 29. Juni 2026
29.6.2026: Der Tag, an dem Frankfurt schneller vorbei war als die Pizza im Ofen
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