Freitag, 4. September 2026

4.9.2026: Das Pferd bestimmt meinen Terminkalender – und die Wetterkarte meine Fahrradrunde

Heute hieß es erst einmal ausschlafen. Eigentlich hätte um 11 Uhr eine Podcast-Aufzeichnung auf dem Programm gestanden, aber die war bereits auf Montag verschoben worden. Damit war der Vormittag plötzlich frei. Und kurze Zeit später verabschiedete sich auch noch mein für 14 Uhr geplantes Meeting aus dem Kalender. Auch dieser Termin wurde auf Montag verlegt. Der Grund ist derselbe wie gestern: Das Pferd ist immer noch krank. So langsam entwickelt sich dieses Pferd zu einem durchaus relevanten Faktor in meiner persönlichen Wochenplanung.

Damit hatte ich heute unerwartet viel Zeit und konnte den Tag deutlich entspannter angehen. Ganz ohne Aufgaben ging es natürlich trotzdem nicht. Zunächst haben wir noch die restlichen Einkäufe erledigt, denn am Sonntag geht es schon wieder auf Reisen. Diesmal stehen zunächst drei Tage Dresden auf dem Programm, anschließend fahren wir für weitere vier Tage nach Plauen. Dort hat Kerstin am kommenden Samstag ihr Klassentreffen. Damit wartet also wieder eine komplette Woche unterwegs auf uns, und vorher muss natürlich dafür gesorgt werden, dass alles organisiert und vorbereitet ist.

Nach dem Einkaufen habe ich einen Blick auf die Wetterkarte geworfen. Die sah zunächst nicht unbedingt danach aus, als würde sie mich heute zu einer Fahrradtour einladen. Aber nach genauerem Studium kam ich zu dem Ergebnis: Wenn ich gegen 13:30 Uhr losfahre, müsste ich meine übliche Runde um den Unterbacher See und den Elbsee eigentlich noch trocken schaffen.

Also nicht lange überlegen, sondern rauf aufs Fahrrad.

Und tatsächlich ging die Rechnung auf. Ich konnte meine Runde fahren, ohne unterwegs ordentlich nass zu werden. Manchmal zahlt sich moderne Wetterbeobachtung eben aus. Früher hätte man aus dem Fenster geschaut und gesagt: „Wird schon halten.“ Heute studiere ich Regenradar und berechne quasi das optimale Startfenster für meine 20 Kilometer um die Seen. Digitalisierung kann so praktisch sein.

Wieder zu Hause habe ich mir erst einmal eine kleine Ruhepause gegönnt. Nach der Fahrradrunde gehört das inzwischen einfach dazu. Ein bisschen hinlegen, abschalten und neue Energie sammeln – schließlich war der Tag ja durch die beiden Terminverschiebungen ohnehin deutlich entspannter geworden als ursprünglich geplant.

Jetzt sitze ich noch einmal am Rechner und arbeite einige Aufgaben ab. Ein paar Dinge möchte ich vor unserer Reise am Sonntag noch vom Tisch bekommen, damit ich nicht in Dresden sitze und darüber nachdenken muss, was zu Hause beziehungsweise beruflich noch alles unerledigt herumliegt.

Unterm Strich war das heute also ein unerwartet angenehmer Tag: ausschlafen, zwei Termine aus dem Kalender verschwinden sehen, einkaufen, die trockene Lücke auf der Wetterkarte perfekt für meine Fahrradrunde erwischen und anschließend noch ein paar Aufgaben erledigen.

Montag wird dafür vermutlich interessant. Dann warten schließlich der verschobene Podcast und das verschobene Meeting auf mich.

Vorausgesetzt natürlich, das Pferd spielt mit.

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4.9.2026: Das Pferd bestimmt meinen Terminkalender – und die Wetterkarte meine Fahrradrunde

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