Eigentlich fing dieser Samstag so an, wie ein Wochenende anfangen sollte: richtig schön ausgeschlafen und anschließend mit Kerstin ausgiebig gefrühstückt. Kein Wecker, keine Fahrt nach Luxemburg und vor allem keine Interne Revision, die noch irgendein Dokument haben möchte. Nach den vergangenen Tagen war das ausgesprochen angenehm. Und trotzdem ist aus dem vermeintlich gemütlichen Samstag am Ende ein erstaunlich produktiver Tag geworden.
Denn kaum war das Frühstück vorbei, warteten schon wieder jede Menge kleiner Aufgaben auf mich. Nichts wirklich Großes, aber dafür viele einzelne Dinge, die sich in den vergangenen Tagen angesammelt hatten und irgendwann erledigt werden mussten. Vor allem die Angelegenheiten rund um die Erbschaft meines Vaters haben mich wieder beschäftigt. Da tauchen immer noch Rechnungen und Mahnungen auf, die geklärt werden müssen. Besonders ärgerlich finde ich, dass man sich auch mehr als ein Jahr nach seinem Tod noch mit solchen Dingen herumschlagen muss. Eigentlich sollte längst alles geregelt sein, aber offenbar haben manche Rechnungen eine erstaunlich lange Lebensdauer. Und wenn dann noch Mahngebühren dazukommen, obwohl die ursprüngliche Rechnung einen nie erreicht hat, ist meine Begeisterung natürlich besonders groß.
Nebenbei mussten noch Lastschriften eingerichtet beziehungsweise entsprechende Ermächtigungen erteilt werden. Auch so eine dieser kleinen Verwaltungsaufgaben, die einzeln kaum der Rede wert sind, zusammen aber erstaunlich viel Zeit kosten. Immerhin konnte ich heute einiges davon abhaken. Und weil mein Computer ohnehin schon lief, habe ich mich anschließend auch noch um verschiedene Blogbeiträge gekümmert. Schließlich wollen die Blogs regelmäßig mit neuen Inhalten versorgt werden. Man könnte fast meinen, ich hätte nebenbei noch einen kleinen Redaktionsbetrieb zu führen. Ganz falsch wäre das vermutlich nicht.
Zum Glück lief zwischendurch immer wieder Fußball im Fernsehen. So konnte ich meine Schreibtischarbeit wenigstens regelmäßig mit einem Blick auf die Bundesliga unterbrechen. Allerdings war ich mit einigen Ergebnissen nicht besonders glücklich. Da hofft man auf den einen oder anderen günstigen Ausgang für Bayer 04, und ausgerechnet die Mannschaften, die einem einen Gefallen tun könnten, haben offenbar andere Pläne. Als Leverkusen-Fan ist man eben nicht nur für die eigene Mannschaft zuständig, sondern muss sich auch noch über die Ergebnisse der Konkurrenz ärgern. Ein ziemlich undankbarer Nebenjob.
Unser eigener Auftritt steht schließlich erst morgen auf dem Programm. Dann spielt Bayer 04 zu Hause gegen den SC Freiburg, und ich hoffe natürlich auf drei Punkte. Nach den heutigen Ergebnissen wäre ein Sieg umso schöner. Wie er zustande kommt, ist mir dabei ziemlich egal. Es muss nicht jedes Mal ein Fußballfest mit sieben Toren sein. Ein souveräner Dreier ohne unnötige Aufregung würde mir zur Abwechslung auch vollkommen reichen.
Jetzt freue ich mich jedenfalls darüber, dass ich heute trotz des gemütlichen Starts so einiges erledigt habe. Die To-do-Liste ist ein gutes Stück kürzer geworden, die Blogs sind versorgt, und die Bundesliga hat mich zumindest ausreichend beschäftigt.
Morgen darf dann gerne Bayer 04 für die gute Laune sorgen. Meine eigenen Hausaufgaben habe ich heute schließlich gemacht – jetzt sind die Jungs auf dem Platz dran.
Samstag, 17. Oktober 2026
17.10.2026: Ausschlafen, Erbschaft und Fußball – ein Samstag zwischen To-do-Liste und Bundesliga
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