Heute war mal wieder einer dieser Tage, an denen mein Kalender offenbar mehr Bewegung hatte als ich selbst. Kaum saß ich gemütlich beim Frühstück, klingelte schon das Telefon. Ein Kollege wollte wissen, ob ich am 14. Dezember als Dozent bei einem Webinar mitmachen würde. Grundsätzlich hatte ich ihm das bereits vor zwei oder drei Wochen zugesagt, sofern der Termin passt. Jetzt wird die Sache also konkreter. Offenbar kann man sich bei mir darauf verlassen, dass selbst beim Frühstück noch neue Verpflichtungen entstehen. Mein Ruhestand bleibt jedenfalls ein ausgesprochen theoretisches Konzept.
Für 14 Uhr hatte ich mich eigentlich auf einen Call mit PwC vorbereitet. Die Unterlagen waren gedanklich schon sortiert, die Themen standen fest, und ich war bereit. Nur PwC offenbar nicht, denn der Termin wurde kurzfristig abgesagt und auf nächste Woche verschoben. So hatte ich zwar unverhofft etwas Zeit gewonnen, aber die Vorbereitung war natürlich trotzdem schon erledigt. Immerhin muss ich nächste Woche hoffentlich nicht wieder ganz von vorne anfangen.
Und weil zwei Terminfragen für einen Dienstag offenbar nicht ausreichen, diskutiere ich momentan noch mit meinem Chef darüber, ob wir uns morgen tatsächlich in Düsseldorf treffen müssen. Ich habe einiges vorbereitet und bin eigentlich der Meinung, dass die Unterlagen für sich sprechen könnten. Mein Chef muss sich davon allerdings erst noch überzeugen lassen. Insofern weiß ich im Moment nicht einmal, wie mein morgiger Tag aussehen wird. Vielleicht fahre ich nach Düsseldorf, vielleicht bleibe ich zu Hause. Es bleibt spannend, auch wenn ich mir diese Art von Spannung eigentlich lieber für den Fußball aufheben würde.
Eines steht für heute allerdings fest: Gleich mache ich den Computer aus. Die Terminplanung darf sich dann gerne ohne mich weiterdrehen. Heute Abend läuft schließlich der DFB-Pokal, und da möchte ich in Ruhe verfolgen, was die anderen Mannschaften so veranstalten. Bayer 04 ist erst morgen Abend dran, sodass ich heute ganz entspannt zuschauen kann. Wobei „entspannt“ beim Fußball natürlich immer relativ ist. Ein paar überraschende Ergebnisse wären durchaus willkommen, solange sie die richtigen Mannschaften treffen.
Vielleicht sollte ich mir für meine Termine künftig einfach einen Spielplan anlegen. Die Begegnungen werden kurzfristig angesetzt, manche fallen aus, andere werden verschoben, und am Ende weiß niemand genau, wer morgen überhaupt antreten muss.
Nur eines unterscheidet meinen Kalender vom DFB-Pokal: Bei mir gibt es leider kein Ausscheiden nach der ersten Runde.
Dienstag, 27. Oktober 2026
27.10.2026: Mein Kalender spielt DFB-Pokal – ständig neue Paarungen
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