Donnerstag, 30. Juli 2026

30.7.2026: Der Tag, an dem aus einem kurzen Mittagsschlaf plötzlich zwei Stunden wurden

Heute war ein angenehm ruhiger Donnerstag. Da Luisa noch bis Samstag bei uns ist und wir dann gemeinsam nach Bremen fahren, begann der Tag ganz entspannt. Kurz nach neun bin ich aufgestanden, und anschließend haben wir gemeinsam gemütlich gefrühstückt. Es ist schön, wenn morgens keine große Hektik aufkommt und man den Tag in Ruhe beginnen kann.

Eigentlich sollte es heute ziemlich warm werden. Deshalb habe ich beschlossen, möglichst früh ins Fitnessstudio zu fahren, bevor die Temperaturen weiter ansteigen. Das war definitiv die richtige Entscheidung. Eine Stunde war ich auf dem Fahrrad unterwegs und habe anschließend noch ein wenig Krafttraining gemacht. Danach fühlte ich mich richtig gut. Sport am Morgen ist zwar manchmal eine kleine Überwindung, aber hinterher bin ich jedes Mal froh, dass ich mich aufgerafft habe.

Mittags machten sich Kerstin und Luisa auf den Weg nach Leverkusen. Dort hatten sie noch etwas vor, während ich das Haus für ein paar Stunden ganz für mich allein hatte. Das angekündigte Sommerwetter hielt allerdings nicht ganz, was die Wettervorhersage versprochen hatte. Zwar blieb es angenehm warm, doch statt strahlendem Sonnenschein zogen immer mehr Wolken auf, und schließlich setzte Regen ein.

Das war für mich die perfekte Gelegenheit, mich ein wenig auszuruhen. Eigentlich wollte ich nur einen kurzen Mittagsschlaf machen. Aus den geplanten zwanzig oder dreißig Minuten wurden allerdings am Ende fast zwei Stunden. Offenbar hatte mein Körper beschlossen, dass er noch etwas Schlaf nachholen wollte. Manchmal gewinnt eben nicht der Wecker, sondern das Kopfkissen.

Am Nachmittag wurde es dann wieder produktiv. Ich habe mehrere Podcasts bearbeitet und außerdem einige geschäftliche Aufgaben für die Firma erledigt. So konnte ich trotz des ausgedehnten Mittagsschlafs noch einiges schaffen und den Arbeitstag sinnvoll nutzen.

Jetzt kommen Kerstin und Luisa gleich aus Leverkusen zurück. Gemeinsam wollen wir Hamburger zum Abendessen machen. Darauf freue ich mich schon sehr – nicht nur wegen des Essens, sondern auch, weil Luisa unbedingt mithelfen möchte. Ich bin gespannt, wie viel Hackfleisch am Ende tatsächlich im Burger landet und wie viel zwischendurch kreativ verarbeitet wird. Mit Kindern macht Kochen schließlich mindestens genauso viel Spaß wie das anschließende Essen.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war es eine schöne Mischung aus Bewegung, Erholung und ein wenig Arbeit. Ein erfolgreicher Sportvormittag, ein überraschend langer Mittagsschlaf und zum Abschluss gemeinsames Kochen mit der Familie – manchmal sind genau diese unspektakulären Tage die, die besonders gut tun.

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