Heute stand wieder ein Bürotag in Grevenmacher auf dem Programm. Nach den vergangenen Tagen mit Frachtschiff, Häfen und Heimreise hat mich der normale Arbeitsalltag damit endgültig wieder. Und der begann früh: Bereits um halb sieben bin ich aus den Federn gekommen, kurz vor halb acht saß ich im Auto Richtung Luxemburg.
Die erste positive Überraschung des Tages lieferte die Autobahn. Die Fahrt verlief tatsächlich komplett staufrei. Nach all meinen bisherigen Erfahrungen auf dieser Strecke ist das fast schon einen eigenen Tagebucheintrag wert. Auch der angekündigte Regen hielt sich lange zurück und erwischte mich erst kurz vor Bitburg. Damit war ich bereits kurz vor zehn Uhr im Büro – für die Strecke ein richtig guter Wert.
Nach einigen Tagen Abstinenz wartete dort natürlich zunächst mein E-Mail-Postfach auf mich. Also habe ich mir erst einmal einen vollständigen Überblick verschafft und alles durchgearbeitet, was während meiner Frachtschiffreise und der Tage danach aufgelaufen war. Erstaunlicherweise überlebt die Arbeitswelt ja auch eine Woche ohne mich, allerdings hinterlässt sie dabei gerne eine stattliche Anzahl ungelesener Nachrichten.
Anschließend habe ich mich mit meinem Kollegen zusammengesetzt. Wir sind verschiedene Themen durchgegangen und haben vor allem darüber gesprochen, was wir in unseren Abläufen noch optimieren können. Nach ein paar Tagen Abstand schaut man auf manche Dinge tatsächlich wieder etwas anders, und so entstanden direkt einige neue Ansätze. Hoffentlich diesmal nicht gleich wieder eine komplette Großfamilie neuer To-dos.
Mittags haben wir uns etwas beim Asiaten bestellt. Das Essen war nicht nur lecker, sondern auch ausgesprochen reichlich. Verhungern musste heute definitiv niemand. Wahrscheinlich war es sogar eine ganz gute Grundlage für das, was heute Abend noch kommt.
Nachher geht es nämlich wieder ins Hotel und damit zurück in meine übliche Grevenmacher-Routine. Vorher muss ich noch tanken und außerdem für meinen Freund Wolfgang Wein besorgen. Wenn ich schon in Luxemburg bin, lässt sich das schließlich hervorragend miteinander verbinden.
Im Hotel wartet anschließend noch der Fitnessraum auf mich. Nach dem langen Sitzen im Auto und im Büro wird ein bisschen Bewegung guttun. Danach dürfte allerdings endgültig Schluss für heute sein.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell der Alltag wieder da ist. Vor wenigen Tagen stand ich noch auf einem Containerschiff und beobachtete die Fahrt durch den Nord-Ostsee-Kanal, heute sitze ich wieder im Büro, arbeite E-Mails ab, bespreche Optimierungen und kaufe auf dem Weg ins Hotel Wein für Wolfgang.
Aber auch das hat etwas Gutes: Der normale Rhythmus ist wieder da. Und wenn sogar die Fahrt nach Grevenmacher ohne einen einzigen Stau funktioniert, kann der Wiedereinstieg eigentlich gar nicht so schlecht sein.
Mittwoch, 19. August 2026
19.8.2026: Vom Frachtschiff zurück ins Büro – und die Autobahn spielte tatsächlich mit
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