Freitag, 7. August 2026

7.8.2026: Der Tag, an dem die Vorfreude endlich größer war als die Geduld

Morgen ist es endlich so weit: Meine Frachtschiffreise beginnt. Gut, eigentlich sollte sie schon vor einer Woche starten, aber wegen der Verzögerungen im Fahrplan wurde der Beginn verschoben. Umso größer ist jetzt die Vorfreude, denn heute kam endlich die Nachricht, auf die ich so lange gewartet hatte. Morgen Nachmittag soll ich am Burchardkai in Hamburg an Bord gehen.

Damit steht auch der Ablauf für morgen fest. Früh aufstehen, mit dem Intercity um 8:30 Uhr Richtung Hamburg-Harburg fahren und von dort aus mit dem Taxi weiter zum Containerterminal. Allein der Gedanke daran sorgt schon für ein leichtes Kribbeln. So eine Frachtschiffreise macht man schließlich nicht alle Tage, und ich merke schon, dass die Aufregung langsam steigt.

Trotz der Vorfreude war heute noch einiges zu erledigen. Am Vormittag habe ich zunächst ein paar geschäftliche Dinge abgearbeitet. Es war gut, noch möglichst viele offene Punkte zu erledigen, bevor ich für einige Tage nicht erreichbar sein werde.

Anschließend sah das Wetter deutlich besser aus, als zunächst angekündigt. Diese Gelegenheit wollte ich nutzen und bin noch einmal eine Runde um den Unterbacher See und den Elbsee gefahren. Die Fahrradtour hat richtig Spaß gemacht. Natürlich durfte dabei auch das Sammeln einiger Munzees nicht fehlen. Wenn ich ohnehin unterwegs bin, gehören die inzwischen einfach dazu.

Nach der Tour meldete sich dann der Hunger. Also habe ich mir eine Pizza gemacht. Ganz geschafft habe ich sie allerdings nicht. Der Rest wartet jetzt auf das Abendessen – praktisch, wenn man sich die zweite Mahlzeit gleich selbst vorbereitet hat.

Den Nachmittag habe ich genutzt, um weiter an einigen meiner kleinen App-Projekte zu basteln. Es macht mir im Moment richtig Spaß, Anwendungen für den eigenen Bedarf zu entwickeln und dabei immer wieder Neues zu lernen. Ich bin gespannt, welche Ideen mir während der kommenden Reise noch kommen werden.

Bevor der Computer heute endgültig ausgeschaltet wird, steht allerdings noch eine Datensicherung an. Sicher ist sicher – gerade vor einer längeren Reise möchte ich alles ordentlich gesichert wissen.

Der Koffer ist inzwischen ebenfalls gepackt. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wie ich die mitgebrachten Süßigkeiten für die Mannschaft am besten unterbringe, ohne dass sie unterwegs zerdrückt werden. Irgendwie wird das schon funktionieren.

Morgen klingelt dann bereits um sechs Uhr der Wecker. Kurz nach sieben geht es Richtung Solingen, von dort weiter mit dem Zug nach Hamburg und anschließend zum Hafen. Und wenn alles nach Plan läuft, beginnt morgen Nachmittag endlich das Abenteuer, auf das ich mich seit Monaten freue.

Wenn ich auf den heutigen Tag zurückblicke, dann war er vor allem von Vorfreude geprägt. Die letzten Vorbereitungen sind erledigt, der Koffer steht bereit und jetzt trennen mich nur noch eine Nacht und eine Zugfahrt von einer Reise, die sicherlich viele spannende Eindrücke und Geschichten bereithalten wird. Ich bin gespannt, was mich an Bord erwartet.

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