Die Nacht war so lala – spät eingeschlafen, unruhig geträumt, aber immerhin bis 10 Uhr durchgehalten. Der Tag startete also gemütlich mit einem ausführlichen Sonntagsfrühstück, das schon fast an einen kleinen Wochenendbrunch erinnerte.
Danach hab ich mich treiben lassen – den ganzen Tag ein bisschen gedaddelt. Mal Podcasts aufgenommen, mal Bücher geschrieben oder erstellt, ein bisschen Fußball nebenbei laufen lassen. Kein Stress, nur so dahin, wie es sich für einen Sonntag gehört.
Ganz vergessen darf man nicht: Morgen geht’s nach Dublin! Koffer packen war schon Thema – und weil’s noch nicht kompliziert genug ist, musste ich auch noch einen zusätzlichen Koffer nachbuchen. Die Preispolitik bei Rawlings (oder wie auch immer die Airline gerade heißt) versteht wohl niemand.
Jetzt steht das Abendprogramm: Currywurst mit Pommes – deftiger geht’s kaum – und danach die DFB-Pokal-Auslosung. Mal sehen, wen es für Bayer 04 diesmal gibt. Dann heißt es: Füße hoch, letzter Abend daheim genießen und innerlich schon die Guinness-Pints in Dublin zählen.
Rentnerregel Nr. 54: Vor einer Reise gilt: nicht stressen – nur Currywurst essen.
Sonntag, 31. August 2025
31.8.2025: Von Daddeln bis Dublin – Rentner im Reisefieber
Samstag, 30. August 2025
30.8.2025: Von Bohrer bis Bremen – Rentner im Samstagsrhythmus
Heute brauchte ich eigentlich keinen Wecker – der Nachbar mit der Bohrmaschine hat mich kurz vor 10 Uhr zuverlässig aus dem Schlaf gerissen. Also aufgestanden und wie es sich für einen Samstag gehört: in aller Ruhe gefrühstückt.
Danach stand Pflichtprogramm an: Im Wohnzimmer stapelten sich noch Unterlagen von Vater, die dringend zu meinem Bruder nach Berlin mussten. Also alles ordentlich eingepackt, Paket geschnürt und direkt zur Post gebracht. Wieder ein Punkt von der Liste gestrichen.
Mittags gab’s den obligatorischen Kurzschlaf – diesmal begleitet von einem Podcast. Danach direkt auf die Couch zum Fußball: Bayer 04 in Bremen. Lange sah es nach einem verdienten Sieg aus, aber in der Nachspielzeit, in Unterzahl des Gegners, kassierten sie doch noch das 3:3. Enttäuschend, auch wenn ich vorher ein Remis vermutlich sofort unterschrieben hätte.
Am späten Nachmittag noch ein paar Termine in den Kalender eingetragen, und jetzt freue ich mich auf den gemütlichen Abend: leckere Rippchen und die Aussicht auf einen ruhigen Samstag.
Rentnerregel Nr. 53: Wenn der Nachbar dich mit der Bohrmaschine weckt, dürfen es abends ruhig Rippchen als Entschädigung sein.
Freitag, 29. August 2025
29.8.2025: Von Lunch zu Lunge – Rentner im Umdisponier-Modus
Der Tag begann ganz klassisch: aufgestanden, direkt unter die Dusche – schließlich stand ein Mittagessen mit meinem Chef in Düsseldorf auf dem Plan. Doch kaum war der Kaffee in der Tasse, kam die Absage: Lunch verschoben, stattdessen ein Call um 14 Uhr. So schnell kann’s gehen.
Also hab ich umdisponiert und den Einkauf vorgezogen – der Kühlschrank freut sich ja auch über Priorisierung. Danach dann der besagte Call mit dem Chef, Themen besprochen, To-dos verteilt, Haken dran.
Den Rest des Nachmittags habe ich sportlich genutzt: 60 Minuten Fahrradfahren im Studio und – zur Krönung – endlich mal wieder in die Sauna. Schweiß von innen und außen, aber herrlich entspannend.
Jetzt wartet Hühnchen zum Abendessen, und ich hoffe auf einen wirklich ruhigen Abend – ganz ohne Absagen, Umleitungen oder To-dos.
Rentnerregel Nr. 52: Wenn der Chef das Lunch absagt, holt man sich die Zufriedenheit eben in der Sauna.
Donnerstag, 28. August 2025
28.8.2025: Von Speicherplatz bis Spielplan – Rentner im Technik-Stolpermodus
Heute war so ein typischer „Werktag im Homeoffice“-Tag. Erst mal gemütlich ein bisschen länger geschlafen, dann kurz gefrühstückt und direkt in die geschäftlichen Themen gestürzt.
Der große Programmpunkt am Mittag: ein Podcast mit dem Finanzvorstand von WashTec. Leider wollte mein PC nicht so, wie ich wollte. Ständig die Meldung: „Kein Speicherplatz vorhanden.“ – dabei war im Kopf eigentlich noch genug Platz frei. Nach einigem Gefummel haben wir es aber irgendwie trotzdem hinbekommen.
Später dann noch die Vorbesprechung für den nächsten Podcast – aber auch hier wieder technische Probleme. Wahrscheinlich diesmal Firewall-Geschichten beim Gegenüber. Die Kolleginnen und Kollegen dürfen da nochmal ran, ich bin raus aus der Nummer.
Jetzt wartet ein echtes Highlight: die Champions-League-Auslosung für Bayer 04. Mal sehen, wo es hingeht und wer in die BayArena kommt – Vorfreude garantiert. Danach lasse ich den Abend einfach laufen, vielleicht mit einem kühlen Getränk und dem guten Gefühl, dass selbst ein Tag voller Technik-Pannen nicht ganz verloren ist.
Rentnerregel Nr. 51: Wenn der PC meckert, hilft manchmal nur Geduld – oder die Champions League.
Mittwoch, 27. August 2025
27.8.2025: Von Fußpflege bis Faceoff – Rentner im Mittwochsmodus
Heute war mal wieder so ein Tag mit allem drin. Morgens gemütlich bis neun Uhr geschlafen, danach ein bisschen gearbeitet: mit dem Chef telefoniert, Termine abgestimmt, das übliche Rentner-Businessprogramm.
Um zwölf ging’s dann zur Fußpflege nach Hochdahl – Jenny hat sich meinen Füßen angenommen, und danach fühlte sich jeder Schritt gleich doppelt so sportlich an. Perfektes Timing, denn kaum zurück zu Hause, habe ich umgesattelt: ab aufs Fahrrad! Das Wetter war noch richtig gut, also knapp zwei Stunden am Unterbacher See und Elbsee unterwegs. Enten beobachtet, Wind gespürt, Kilometer gesammelt.
Zuhause gab’s erstmal eine Kleinigkeit zu essen, während Kerstin beim Friseur war. Ich habe die Gelegenheit genutzt, noch ein paar geschäftliche Dinge zu erledigen. Und jetzt heißt es: Jacke greifen, los zum Basketball..
Rentnerregel Nr. 50: Wer morgens Fußpflege und mittags Fahrrad schafft, darf abends mit bestem Gewissen beim Sport die Füße hochlegen.
Dienstag, 26. August 2025
26.8.2025: Von Prozessen bis Preise – Rentner im Luxemburg-Takt
Die Nacht im Hotel war wie immer kein Wellnessurlaub – schlecht geschlafen, also schon kurz nach 6 Uhr wach. Um halb 7 ging’s zum Frühstück, und um halb 8 saß ich schon im Büro in Grevenmacher.
Der Tag war ein Paradebeispiel für Büroalltag: Prozesse schreiben, Themen koordinieren, E-Mails jonglieren – das volle Programm. Mittags mit den Kollegen essen gewesen, ganz in Ordnung, aber wie immer in Luxemburg: lecker, aber viel zu teuer. Da freut sich die Kreditkarte, die wird ja auch mal gebraucht.
Um halb 6 habe ich mich dann auf den Heimweg gemacht, Richtung Hilden. Nach der Hinfahrt gestern mit Stau, Umweg und Tankstopp war die Hoffnung heute: bitte ein bisschen schneller. Mal sehen, ob die Autobahn das genauso sieht.
Rentnerregel Nr. 49: In Luxemburg gilt beim Mittagessen: Der Geschmack ist schnell weg, der Preis bleibt länger im Gedächtnis.
Montag, 25. August 2025
25.8.2025: Von Stau bis Studio – Rentner auf Montagsmission
Heute hieß es früh raus – kurz vor 7 stand ich auf, schnell gefrühstückt, die letzten Sachen gepackt und dann ab ins Büro nach Grevenmacher. Der Mazda hat mich diesmal nicht im Stich gelassen und sprang sofort an – kleine Siege am Morgen.
Die Fahrt war allerdings klassischer Montag: Stau in Leverkusen vor der Rheinbrücke und natürlich immer noch die endlose Baustelle hinter Blankenheim. 20 Kilometer Umleitung extra, macht aus einer Zweistundenfahrt mal eben drei. Und weil der Umweg mehr Sprit zog als gedacht, musste ich unterwegs noch schnell 5 Liter nachtanken – sonst hätte Luxemburg mich nur aus der Ferne gesehen.
Im Büro dann volle Konzentration: Engagements, Podcasts, Statistiken – das komplette Programm. Zur Mittagspause ging’s zum Chinesen, lecker und sättigend, bevor es bis halb sechs weiterging.
Dann ab ins Hotel, unterwegs noch wie üblich getankt, und später die Routine: eine Stunde Fitnessstudio, danach etwas gelesen und ein paar YouTube-Videos geschaut. Irgendwann ging dann das Licht aus – Montag geschafft, der nächste Stau kann warten.
Rentnerregel Nr. 48: Wenn dich Stau und Umleitung zwingen, 5 Liter nachzutanken, darfst du abends ruhig doppelt YouTube gucken.
12.9.2026: Klassentreffen für Kerstin, Bayer für mich – so hat jeder sein Programm
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