Freitage haben ja so eine ganz eigene Magie. Man schleppt sich morgens an den Schreibtisch (oder ins Home Office, was nur ein anderer Begriff für „Schreibtisch mit Kaffeemaschine in Reichweite“ ist) und denkt sich: „Nur noch heute durchhalten, dann ist Wochenende!“ Leider hält sich die Arbeit selten an meine inneren Motivationssprüche und schaufelt mir trotzdem fleißig Aufgaben auf den virtuellen Schreibtisch.
Der Tag verlief also im üblichen Muster: Morgens hochmotiviert starten, gegen Mittag erste Erschöpfung spüren, nachmittags mental aus dem Fenster starren und hoffen, dass der Laptop sich spontan abschaltet. Tat er natürlich nicht. Technik ist in den entscheidenden Momenten immer zuverlässig.
Nach der finalen E-Mail, die mit einem müden „Schönes Wochenende!“ endete, schwang ich mich voller Tatendrang auf meinen Home-Trainer. Eine Stunde Treten gegen die Trägheit, während ich mir einredete, dass das meine Fitness revolutionieren würde. Tatsächlich revolutionierte es vor allem meinen Durst auf ein isotonisches Kaltgetränk – in Form einer Apfelschorle. Oder war es doch ein Bier? Man weiß es nicht mehr so genau.
Der krönende Abschluss: Ein Abendessen, das alle Food-Trends verhöhnt und sich in seiner bodenständigen Perfektion sonnt – Mettbrötchen. Frisch, deftig, unwiderstehlich. Während andere sich Avocado-Toasts schmieren, genieße ich die pure Wahrheit auf Brot. Vielleicht ist das der wahre Höhepunkt eines gelungenen Freitags?
Freitag, 31. Januar 2025
31.1.2025: Mett, Muskeln und Meetings – Ein ganz normaler Freitag in Hilden
Donnerstag, 30. Januar 2025
30.1.2025: Hilden, der Tag nach dem großen Triumph
Gestern Abend ein epischer Sieg von Bayer in der Champions League gegen Prag – ich natürlich mittendrin, mitfiebernd und emotional so aufgeladen wie ein Smartphone am Schnellladegerät. Nach dem Schlusspfiff war klar: Das muss gefeiert werden! Also noch ein kleines Siegesbier, denn man will ja schließlich stilvoll nach Hause kommen. Gesagt, getan – kurz nach Mitternacht endlich angekommen, aber an Schlaf war natürlich nicht sofort zu denken. Wie soll man bitte nach so einem historischen Moment einfach so ins Bett fallen? Also noch ein bisschen nachglühen, bis es dann um 1:30 Uhr doch soweit war.
Um 8 Uhr dann der Weckruf der Realität. Der Körper protestierte leise, die Kaffeemaschine zum Glück nicht. Nach einer schnellen Stärkung ab ins Home Office – immerhin muss man ja den Schein wahren, dass man auch an Tagen nach großen Siegen ein produktives Mitglied der Gesellschaft ist.
Mittags dann eine kurze Mission der Selbstpflege: ab zum Friseur. Denn auch ein Sieger braucht eine frische Frisur! Schließlich kann es jederzeit sein, dass man spontan in eine Fernsehübertragung gerät. Danach noch einen Salat beim Italiener geholt – der Körper brauchte nach der Siegesnacht schließlich ein bisschen Ausgleich und Vitaminzufuhr (und ja, auch Salat ist Essen!).
Der Abend verlief dann ruhiger, so wie es sich für einen würdigen Champion gehört. Kein weiteres Bier, kein erneutes Fußball-Drama – einfach nur Entspannung. Morgen ist schließlich wieder ein neuer Tag mit neuen Abenteuern, und wer weiß, vielleicht steht ja bald der nächste Sieg an!
Mittwoch, 29. Januar 2025
29.1.2025: Ein Tag zwischen Arztbesuchen und Champions League – Die Gesundheits-Tour de Rhein
Manche Tage fangen vielversprechend an. Heute zum Beispiel. Ich durfte mich morgens früh ins Abenteuer "Krankenhaus Benrath" stürzen. Erwartet hatte ich ein episches Wartezimmerdrama mit Cliffhanger-Momenten und Plot-Twists, aber nein – es ging tatsächlich schnell! Ein medizinisches Speedrun-Erlebnis. Ich bekam direkt eine Einladung für Mitte Februar zur chirurgischen OP. Man fühlt sich fast wie ein VIP-Kunde mit exklusivem Folgetermin. Wer braucht schon Konzerttickets, wenn man eine Krankenhaus-Wiederkehrkarte besitzt?
Kaum aus Benrath draußen, ging’s nach Hilden weiter, denn der große Jahrescheck beim Hausarzt stand an. Und siehe da – alles in Ordnung! Das ist ungefähr so, wie wenn man sein Auto zur Inspektion bringt und der Mechaniker sagt: "Läuft noch, können Sie weiterfahren." Ich überlege, ob ich mir einen TÜV-Stempel auf den Oberarm tätowieren lasse. "Geprüft bis 2026" – das hätte Stil!
Danach Home-Office. Nach so einem Vormittag war Multitasking angesagt: E-Mails beantworten, Kaffee intravenös verabreichen und sich gleichzeitig mental auf das Highlight des Tages vorbereiten: Champions League in Leverkusen! Bayer gegen Prag – da geht der Puls gleich nochmal hoch, diesmal aber freiwillig.
Ein Tag voller medizinischer Zwischenstopps, beruhigender Diagnosen und Fußballfieber – Rheinländischer Alltag at its best. Mal sehen, was der Februar bringt. Ich habe ja schließlich noch einen OP-Termin offen..
Dienstag, 28. Januar 2025
28.1.2025: Ein Tag im Home-Office-Dschungel
Es ist der 28. Januar 2025, und ich befinde mich mitten in der Wildnis... meines eigenen Wohnzimmers. Bewaffnet mit einem Laptop, einer Tasse Kaffee, die gefühlt mehr Koffein als Wasser enthält, und einem Blick, der sagt: „Ich bin bereit! (Aber nicht wirklich.)“, starte ich in einen weiteren Home-Office-Tag.
Das Schöne am Home-Office ist ja, dass man arbeiten kann, wo immer man möchte. In der Theorie. In der Praxis arbeite ich meistens dort, wo mein WLAN am wenigsten zickt – also auf dem Sofa, mit einem Kissen im Nacken, das ich eigentlich aus dekorativen Gründen besitze, aber mittlerweile als ergonomisches Wunderwerk entdeckt habe.
Mein Tag begann mit einem klassischen Ritual: dem Meeting-Marathon. Es ist faszinierend, wie viel Kommunikation eigentlich passieren kann, ohne dass jemand wirklich etwas sagt. Mein Highlight war, als jemand meinte: „Lass uns das doch mal offline diskutieren.“ Spoiler: Es wird nie offline diskutiert. Nie. Das Thema verschwindet wie eine Socke in der Waschmaschine.
Doch dann, plötzlich, klopfte die Realität an meine Tür – in Form meines Nachbarns. Er brauchte Eier. Keine fünf Minuten später stand ich in meiner Küche und überlegte, ob ich den Eierkarton als Pfand fordern sollte, während ich gleichzeitig versuchte, ein Ohr im virtuellen Call zu behalten. Multitasking auf Level: Ninja.
Zum Mittagessen gab es dann das, was man so kocht, wenn man keine Lust auf Kochen hat: Nudeln mit „irgendwas“. Ich nenne es liebevoll "Küchenroulette", weil das Ergebnis immer eine Überraschung ist. Heute hatte ich Glück: Tomatensoße! Zwar aus dem Glas, aber hey – kulinarische Spitzenklasse ist auch nur ein Geisteszustand.
Nachmittags hatte ich eine intensive Denkphase. Okay, ehrlich gesagt, saß ich einfach da und starrte meine To-Do-Liste an, bis sie anfing, mich anzustarren. Irgendwann gab ich nach und begann, zumindest die einfachsten Aufgaben abzuarbeiten – angefangen mit „Kaffee holen“. Großer Erfolg!
Abends habe ich dann beschlossen, meinen Tag produktiv zu beenden. Das bedeutete: Ich habe mein Laptop heruntergefahren und so getan, als hätte ich alles geschafft. Der Trick ist, den eigenen inneren Kritiker auszutricksen – und heute war ich eindeutig klüger.
Fazit: Ein unspektakulärer Tag im Home-Office? Vielleicht. Aber in der Kunst des kreativen Prokrastinierens bin ich einen großen Schritt weitergekommen. Morgen dann vielleicht die Welt erobern. Oder zumindest die Spülmaschine ausräumen. Man muss ja realistisch bleiben.
Montag, 27. Januar 2025
27.1.2025: Ein ganz normaler Wahnsinnstag in Hilden und Hochdahl
Morgens um 6:30 Uhr klingelte der Wecker – oder besser gesagt, ich. Ohne technische Hilfsmittel, ganz natürlich und mit der Eleganz einer verschlafenen Eule. Doch keine Zeit für Trödelei: Der Tag hatte Pläne für mich, und die starteten mit einer Mission der besonderen Art – Pediküre bei Jenni in Hochdahl.
Bei Jenni angekommen, fühlte ich mich wie ein VIP. Meine Füße wurden behandelt, als hätten sie einen eigenen Instagram-Account verdient. Während Jenni mit einer Präzision arbeitete, die selbst Chirurgen beeindruckt hätte, dachte ich nur: „So, Börsianer-Welt, macht euch bereit – ich komme mit makellosen Füßen zurück!“
Pünktlich zur Börseneröffnung um 9 Uhr war ich wieder daheim. Laptop aufgeklappt, Kaffee bereit – Home Office bis 17:30 Uhr. Acht Stunden voller Zoom-Meetings, E-Mails und dem epischen Kampf gegen die Verlockungen des Kühlschranks.
Nach Feierabend war es Zeit, das nächste To-do auf meiner Liste abzuhaken: Wochenendeinkäufe. Die Supermärkte in Hilden begrüßten mich mit offenen Türen und vollgestopften Regalen, die mich an Tetris erinnerten. Wie immer gab es den klassischen Endspurt im Kassenzonen-Parcours – inklusive der Frage: „Brauchen wir wirklich noch eine Packung Kekse?“ Antwort: „Ja.“
Am Ende des Tages setzte ich mich auf die Couch und dachte: „Das war's wert.“ Denn mal ehrlich, wenn ein Tag mit perfekten Füßen und vollen Einkaufstaschen endet, kann er doch nur ein Erfolg sein, oder?
Sonntag, 26. Januar 2025
26.1.2025: Ein Sonntag wie gemalt (und gesucht)
Heute war ein Sonntag, wie er im Buche steht – oder eher, wie er in einem Malbuch gemalt wird. Nach einer ausgedehnten, wohltuenden Schlummerphase, die meine Matratze vermutlich als Dauerkuscheln interpretiert hat, begann der Tag mit einem späten Frühstück. Nennen wir es Brunch, damit es eleganter klingt, obwohl sich der Toast vor Lachen kringeln würde.
Der Duft von Kaffee füllte den Raum, und ich fühlte mich wie der Held eines Podcasts, den ich später anhörte. Apropos: Der Podcast war inspirierend. Er hieß etwas wie „Warum Menschen Wortsuchrätsel lieben – und warum es keine bessere Ausrede gibt, nicht die Wäsche zu machen.“ (Okay, Titel erfunden, aber das Gefühl passt.)
Nachmittags ging’s auf die Couch für eine intensive Studie der modernen Fernsehkultur. Zwischen witzigen Sitcoms und Dokus über Tiefseekrabben habe ich auch an meinem künstlerischen Talent gearbeitet. Ja, ich habe Malbücher koloriert. Innerhalb der Linien bleiben? Pffft. Nicht mit mir! Die Künstlerin in mir weiß: Kreativität kennt keine Grenzen, auch wenn es die Vorlage versucht.
Doch der wahre Knaller des Tages: Wortsuchrätsel! Nicht nur gelöst, nein, SELBST GEMACHT. Das ist wie Sudoku auf Steroiden, kombiniert mit Detektivarbeit. Ich kam mir vor wie Sherlock Holmes der Buchstabenwelt – nur ohne Pfeife, dafür mit Gummibärchen.
Fazit: Ein Sonntag voller Ruhe, Kreativität und leichtem Chaos. Wenn jeder Tag so wäre, würde ich vielleicht nie wieder aufstehen … außer, der Toast lacht mich nochmal aus. Dann heißt es: Ab in die Küche und Angriff!
Samstag, 25. Januar 2025
25.1.2025: Ein Tag voller Höhen, Tiefen und zwickendem Knie
Heute hätte es so schön sein können: Ich, ausgeschlafen wie ein Murmeltier im Winterschlaf, bis… na ja, bis mein Vater beschloss, mich um 9:30 aus meinen süßen Träumen zu klingeln. Wahrscheinlich wollte er sicherstellen, dass ich nicht versehentlich in einen zweitägigen Dornröschenschlaf falle. Danke, Papa, wirklich – ich werde es dir in einem meiner künftigen Albträume heimzahlen!
Nachdem ich mich von diesem Weckdienst erholt hatte, begann der Tag allerdings vielversprechend. Ein ausgiebiges Frühstück – oder, wie ich es nenne, das Buffet der Champions – gefolgt von ein bisschen Spielen. Was genau ich gespielt habe, bleibt mein kleines Geheimnis. Sagen wir einfach, es war eine Mischung aus Spaß, Strategie und dem Versuch, die Kaffeetasse nicht umzustoßen.
Dann kam die Königsdisziplin: der Mittagsschlaf. Oder sagen wir, das gepflegte Hinlegen, begleitet von einem Hörbuch für die Ohren, damit mein Gehirn auch ja keinen Unsinn anstellt. Apple Podcasts haben mir ein paar schöne Stunden beschert – fast wie Urlaub, nur ohne Sand im Schuh und Sonnenbrand.
Der Nachmittag stand dann im Zeichen des Sports. Bayer 04 hat gespielt, und ich war… na ja, semi-zufrieden. 2:2 gegen Leipzig. Vor dem Spiel hätte ich gesagt, ein Unentschieden reicht. Aber nach dem Abpfiff dachte ich mir: "Kommt schon, Leute! Da war mehr drin!" Typisch Fußballfan – immer optimistisch, nie zufrieden.
Abends zog Kerstin los zum Kegeln, und ich? Ich blieb mit meinem zwickenden Knie auf der Couch. Eine kluge Entscheidung, wie ich fand. Statt Kugeln zu rollen, habe ich die Handball-WM verfolgt und mitgefiebert, als wäre ich selbst auf dem Spielfeld. Mein Knie hatte bei jeder Parade fast Mitleid, also ganz ehrlich: Daheimbleiben war eindeutig die MVP-Wahl des Tages.
So ging der 25. Januar zu Ende: ein Tag, der mir alles geboten hat – von süßem Schlaf über sportliche Dramen bis hin zu der Erkenntnis, dass Kniezwicken und Weckanrufe irgendwie den gleichen Nerv treffen.
11.9.2026: Einfach ein schöner Tag – Karlsbad, Franzensbad und ganz viel gemeinsame Zeit
Heute war einfach einer dieser Urlaubstage, bei denen ich am Abend denke: Ja, genau dafür fährt man weg. Wir haben uns von Plauen aus auf de...
-
Heute Morgen habe ich erst einmal richtig ausgeschlafen. Nach den beiden Tagen in Hamburg, der Konferenz, der Abendveranstaltung und natürli...
-
Wenn man um 9:30 Uhr aufsteht, denkt man ja noch: „Ach, entspannter Tag, ich bin ja Rentner.“ Tja. Um 11 Uhr schon die erste Etappe des Tage...
-
Was für eine Nacht. Um 4 Uhr früh ging’s los – und nicht etwa mit Frühstück im Bett, sondern mit Blaulicht-Stimmung. Kerstin ist mit Julia w...