Heute ging’s dann nach Hamburg mit Daniel und Familie, und schon die Anreise hatte etwas beinahe Übernatürliches: Der Zug war tatsächlich pünktlich in Hamburg. Ich musste kurz überlegen, ob ich versehentlich in einem Paralleluniversum gelandet bin, in dem die Deutsche Bahn einfach still und heimlich beschlossen hat, zuverlässig zu werden. Aber ich habe den Moment natürlich dankbar angenommen und nicht weiter hinterfragt, bevor das System sich umentscheidet.
Das Einchecken im Hotel war dann allerdings deutlich weniger elegant. Da begann der übliche Kampf mit den Tücken der Technik – also diese moderne Form von „Herzlich willkommen“, bei der eigentlich alles digital ganz einfach sein soll, man aber am Ende doch vor einem Gerät steht und den Eindruck hat, es persönlich beleidigt zu haben. Ich liebe solche Momente ja besonders auf Reisen: Man ist angekommen, will nur aufs Zimmer, und stattdessen diskutiert man erst mal mit einem System, das fest davon überzeugt ist, klüger zu sein als alle Beteiligten. Irgendwann hat es dann aber doch geklappt, und das zählt am Ende.
Danach wurde der Tag deutlich hamburgiger und sehr viel schöner: ein Spaziergang an der Binnenalster, dann über den Neuen Wall, am Rathaus vorbei – also genau die richtige Mischung aus Wasser, schöner Stadt und dem angenehmen Gefühl, unterwegs zu sein, ohne irgendetwas erledigen zu müssen. Solche Runden mag ich total, weil sie sofort dieses „Wir sind jetzt wirklich hier“-Gefühl erzeugen. Hamburg schafft das ja ziemlich gut: einmal um die Binnenalster, einmal ein Blick aufs Rathaus, und schon fühlt sich alles ein bisschen größer, schöner und hanseatischer an.
Zum Abschluss gab’s dann noch ein schönes Abendessen im Hofbräuhaus. Das ist genau die Sorte Ende, die so ein Reisetag verdient: nicht mehr groß nachdenken, einfach sitzen, essen, trinken und den Tag auslaufen lassen. Unterm Strich also ein sehr gelungener Start: Bahn überraschend brav, Hoteltechnik kurz im Comedy-Modus und danach ein Abend, der Hamburg genau so geliefert hat, wie man es sich wünscht.
Dienstag, 7. April 2026
7.4.2026: Hamburg-Start mit Bahnwunder, Hoteltechnik-Theater und Hofbräuhaus-Finale
Montag, 6. April 2026
6.4.2026: Ostermontag mit See-Runde, Buchmodus und Hamburg im Anflug
Ostermontag hieß bei mir erst mal wieder ausschlafen und in Ruhe frühstücken – also genau so, wie ein Feiertag anfangen soll. Danach bin ich direkt wieder eine Runde um die Seen mit dem Fahrrad gefahren. Das scheint sich über Ostern ja fast schon zu einem kleinen Ritual entwickelt zu haben, aber ich finde das perfekt: raus, bewegen, Kopf frei bekommen und das gute Gefühl mitnehmen, schon am Vormittag etwas Vernünftiges gemacht zu haben.
Wieder zu Hause gab’s dann wie üblich erst mal eine halbe Stunde Podcasts. Das gehört bei mir inzwischen so fest zum Tagesablauf, dass es fast schon eine eigene Mahlzeit sein könnte – nur eben für den Kopf. Am Nachmittag habe ich dann noch an ein paar Büchern gearbeitet, also den Feiertag nicht nur gemütlich, sondern auch produktiv genutzt.
Jetzt gibt’s erst mal Abendessen, und danach heißt es noch kurz Koffer packen, denn morgen geht es für vier Tage nach Hamburg – zusammen mit Daniel und Familie. Das ist ja ein richtig schönes Geschenk, das wir ihnen schon zu Weihnachten 2023 gemacht haben, und jetzt wird es endlich eingelöst. Klingt nach einem sehr runden Übergang: erst noch ein ruhiger Ostermontag, dann morgen wieder los.
Sonntag, 5. April 2026
5.4.2026: Ostersonntag zwischen See-Runde, Podcast-Modus und verdientem Osterabendessen
Ostersonntag heißt für mich ganz klar: ausschlafen und in Ruhe frühstücken – genau so habe ich den Tag auch begonnen. Danach bin ich direkt zwei Stunden am Unterbacher See und Elbsee Fahrrad gefahren. Das war richtig gut, frische Luft, Bewegung, Kopf frei – und vor allem perfektes Timing, denn ich war vor dem kurzen Nachmittagsregen wieder zurück. So mag ich das: draußen sein, ohne nass zu werden.
Zu Hause habe ich dann erst mal geduscht und mir eine halbe Stunde Podcast gegönnt – mein persönlicher Reset-Knopf. Danach gab es den klassischen Osterkaffee, der irgendwie immer ein bisschen gemütlicher schmeckt als sonst, wahrscheinlich weil der ganze Tag schon so entspannt läuft.
Am Nachmittag bin ich dann wie so oft in meinen kreativen Modus gegangen: an eigenen Podcasts gearbeitet und ein paar Bücher aktualisiert. Das ist für mich inzwischen eine gute Mischung aus Produktivität und Ruhe – ich mache etwas, aber ohne Druck, eher im Flow.
Und jetzt steht gleich das Osterabendessen an. Genau der richtige Abschluss für so einen Tag: Bewegung, Ruhe, ein bisschen Arbeit und am Ende gutes Essen. So darf sich ein Feiertag anfühlen.
Samstag, 4. April 2026
4.4.2026: Ostersamstag mit Comeback-Wahnsinn: Ich schlafe aus, gehe ins Stadion und komme mit breiter Brust zurück
Ostersamstag heißt für mich erst mal ausschlafen und in Ruhe frühstücken – genau der richtige Start, bevor es später ernst wird. Um 13 Uhr ging’s dann ab zum Bayer, und was ich dort erlebt habe, war alles, nur kein normales Fußballspiel. Erst 1:3 hinten gegen Wolfsburg, also genau die Phase, in der man kurz denkt: „Das wird heute nichts.“ Und dann dieses Comeback – am Ende 6:3 gewonnen. Das ist die Sorte Spiel, bei der ich mich frage, ob ich eigentlich ein Fußballspiel gesehen habe oder eine emotionale Achterbahnfahrt mit Tor-Garantie.
Solche Spiele machen einfach Spaß, weil sie alles haben: Rückstand, Hoffnung, Drehen des Spiels und am Ende ein Ergebnis, das man sich vorher nicht hätte ausdenken können. Und ganz ehrlich, nach so einem Spiel fahre ich natürlich mit richtig guter Laune nach Hause. Das ist dann dieser Zustand, in dem selbst Kleinigkeiten plötzlich besser laufen, einfach weil die Stimmung passt.
Jetzt bin ich wieder zu Hause, entspannt, zufrieden und lasse den Abend ruhig ausklingen. Nach so einem Nachmittag braucht es kein großes Programm mehr – das Spiel war Unterhaltung genug für einen ganzen Tag.
Freitag, 3. April 2026
3.4.2026: Karfreitag ohne Lärm: Ich schlafe aus, friere kurz auf dem Rad und gönne mir einen stillen Abend
Heute ist Feiertag, Karfreitag, und ich habe den Tag genau so begonnen, wie er sich anfühlen soll: ausschlafen und ein schönes, ruhiges Frühstück, ganz ohne Druck. Im Grunde wie ein Wochenende, nur noch ein bisschen bewusster, weil alles langsamer läuft.
Danach habe ich die Gelegenheit genutzt und bin eine Runde Fahrrad gefahren. Allerdings war es draußen ziemlich kalt, sodass ich es bei einer Runde um den Elbsee belassen habe. Das war eher die Kategorie „Bewegung mit Vernunft“ als „sportlicher Ehrgeiz“. Ich habe schnell gemerkt: Ja, ich bin draußen, aber mein Körper hat eine klare Meinung zur Temperatur.
Wieder zu Hause gab es dann erst mal die klassische Kombination: duschen und anschließend eine Stunde hinlegen, Podcast hören. Das ist für mich fast schon ein Ritual geworden – einmal runterfahren, ein bisschen Input für den Kopf, und danach fühlt sich alles wieder sortierter an. Danach habe ich mir einen schönen Kaffee gemacht, was den Tag dann endgültig in den entspannten Modus gebracht hat.
Jetzt erledige ich noch ein paar Dinge, ganz in Ruhe, ohne Hektik. Und heute Abend wird es hoffentlich genauso bleiben: ruhig, ohne Fußball, ohne Eishockey, ohne irgendeinen Sport im Fernsehen. Einfach mal ein Abend, an dem nichts passiert – und genau das ist heute das Beste daran.
Donnerstag, 2. April 2026
2.4.2026: Schreibtisch-Marathon mit Erbschafts-Nerven und Hühnersuppe als Rettung
Heute habe ich den ganzen Tag am Schreibtisch verbracht und Termine koordiniert sowie Schreiben rund um die Erbschaft meines Vaters beantwortet. Und ehrlich gesagt: Das war einer dieser Tage, die sich nicht nur lang anfühlen, sondern auch mental anstrengend sind. Der Erbschein liegt immer noch nicht vor, und es hakt gewaltig, weil die Grundbuchumträge nicht fertig sind. Genau diese Art von Themen, bei denen man selbst alles ordentlich anschiebt, aber irgendwo im System etwas hängt und sich nichts so schnell bewegt, wie man es gerne hätte. Da sitze ich dann, schreibe, telefoniere, kläre – und habe trotzdem das Gefühl, eher gegen Prozesse als für Lösungen zu arbeiten.
Im Ergebnis war es also ein kompletter Schreibtischtag, ohne große Abwechslung, ohne Bewegung, einfach viel Organisation und Papierkram. Umso wichtiger ist jetzt die Belohnung: Gleich gibt’s Hühnersuppe. Und das ist genau das Richtige nach so einem Tag – warm, einfach, beruhigend. Fast so, als würde jemand sagen: „Jetzt fahr mal runter, du hast genug gemacht.“
Heute Abend schaue ich dann noch Eishockey. Das passt perfekt, weil ich dabei zwar abschalten kann, aber trotzdem ein bisschen Spannung habe. Nach so einem Tag brauche ich genau diese Mischung: nichts mehr organisieren müssen, nichts mehr klären, einfach hinsetzen, schauen und den Kopf langsam wieder freibekommen.
Mittwoch, 1. April 2026
1.4.2026: Zurück im Tritt: Ich wecke mein Fahrrad auf, kämpfe mit Mails und schiebe den Alltag wieder an
Nachdem ich gestern mehr oder weniger lang geschlafen habe, ging es heute Morgen schon um 8 Uhr aus den Federn – also fast so, als hätte mein Körper beschlossen, dass jetzt wieder so etwas wie Struktur ins Leben einziehen darf. Nach einem kurzen Frühstück habe ich erst mal ein paar Dinge nachgeholt, die gestern liegen geblieben waren. Das ist ja immer ein schöner Einstieg in den Tag: nicht spektakulär, aber nützlich, und am Ende hat man wenigstens das Gefühl, dass die To-do-Liste nicht schon morgens frech zurückgrinst.
Mittags hatte ich dann ein Vorgespräch mit einem Vorstand für den Podcast. Solche Gespräche mag ich, weil sie immer irgendwo zwischen inhaltlicher Vorbereitung, professionellem Abtasten und der stillen Hoffnung liegen, dass der spätere Podcast nicht nur informativ, sondern auch lebendig wird. Danach habe ich zusammen mit meinem Kollegen versucht, meine Mails auf dem Handy wieder zum Laufen zu bringen – leider ohne Erfolg. Technik hat ja eine besondere Begabung dafür, genau dann störrisch zu werden, wenn man halbwegs motiviert ist, etwas schnell zu lösen. Da sitzt man davor, drückt, wischt, probiert, schaut klug, macht im Grunde alles außer Weihwasser drüberkippen – und am Ende bleibt das Handy trotzdem in seinem ganz eigenen „Nö“-Modus.
Danach habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, also wieder etwas sehr viel Berechenbareres gemacht als Handy-Mail-Konten. Anschließend ging’s ins Sportstudio, was nach so einem Tag genau richtig war: einmal den Kopf auslüften, den Kreislauf daran erinnern, dass er noch Aufgaben hat, und dabei so tun, als wäre ich körperlich deutlich professioneller organisiert, als ich mich manchmal fühle. Wieder zu Hause habe ich dann mein Fahrrad im Keller aus dem Winterschlaf geholt. Das ist immer ein kleiner Frühlingsmoment mit leichtem Werkstatt-Charme: Staub weg, einmal gucken, ob noch alles da ist, und innerlich schon die erste Runde planen. Ab morgen kann es draußen also wieder losgehen – wenn das Wetter mitmacht und nicht wieder spontan beschließt, doch noch drei Wochen November zu spielen.
Jetzt kümmere ich mich noch um einen Podcast fürs Wochenende, und dann sehe ich mal, was der Tag noch bringt. Im Grunde war das heute ein ziemlich runder Wiedereinstieg: ein bisschen Arbeit, ein bisschen Technikärger, ein bisschen Bücher, ein bisschen Sport und zum Schluss das gute Gefühl, dass ab morgen sogar wieder das Fahrradleben beginnt. Wenn jetzt noch die Mails auf dem Handy irgendwann beschließen, mit mir zusammenzuarbeiten, wäre der Fortschritt fast schon verdächtig groß.
16.10.2026: 1.000 Unterlagen reichen nicht – und auf der Autobahn waren offenbar alle unterwegs
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