Samstag, 28. Februar 2026

28.2.2026: Samstag in Spanien: Putzplan-Poker, 1:1-Frust light und die sichere Bank Chinesisch

Samstag im Urlaub, eine Woche ist schon herum – das geht immer absurd schnell, als hätte jemand den Kalender auf „Schnelldurchlauf mit Meeresrauschen“ gestellt. Und heute hattest du dieses klassische Urlaubs-Organisations-Missverständnis, das nicht dramatisch ist, aber maximal typisch: Die Putzfrau sollte um 12 Uhr kommen, kam aber nicht… weil ich sie – mein Fehler – auf Sonntag bestellt hatte. Das ist die Sorte Fehler, die einen erst kurz nervt, dann aber eigentlich egal ist, weil man im Urlaub ja nicht den ganzen Tag auf Bereitschaft im Wohnzimmer sitzen will wie ein Hotel-Concierge. Und am Ende hat es sich ja sogar noch gelöst: Sie kam dann trotzdem um 16:30 Uhr. Das ist im Urlaub sowieso eine akzeptable Zeitangabe, weil „16:30“ hier eher bedeutet: irgendwann zwischen Kaffee und Abendmodus.

Sportlich war’s heute leider eher so: Bayer nur 1:1 gegen Mainz. Enttäuschend, klar. Das ist genau dieses Ergebnis, bei dem man nach dem Abpfiff kurz in die Luft starrt und innerlich eine kleine Liste macht: „Das hätten wir anders lösen können, Leute.“ Aber du hast es selbst perfekt beschrieben: Im Urlaub fühlt sich das anders an, weil ich es nur im Fernsehen geguckt habe und nicht im Stadion war. Im Stadion ist ein 1:1 oft ein emotionaler Steuerbescheid. Vor dem Fernseher ist es eher ein „naja… doof, aber ich habe immerhin Tapas/Strand/Wein in Reichweite“. Die Enttäuschung ist also vorhanden, aber sie hat weniger Zähne.

Und heute Abend geht’s zum Chinesen – das ist die sichere Bank, die zuverlässige Wiedergutmachung des Tages. Während der Fußball mich heute Nachmittag eher hat hängen lassen, wird der Chinese sehr wahrscheinlich liefern: warm, lecker, großzügig, und am Ende dieses angenehme Gefühl, dass man sich mit einer Portion irgendwas in Soße die Laune wieder gerade zieht. Ich behaupte: Das wird definitiv besser als das 1:1.

Freitag, 27. Februar 2026

27.2.2026: Markttag ohne Beute: Ich war da, habe geschaut – und bin ausnahmsweise stark geblieben

Freitag im Urlaub heißt bei mir Markttag, das ist gesetzt wie der erste Kaffee am Morgen. Also nach dem Frühstück aufgemacht, ein bisschen schlendern, gucken, riechen, sich einreden, man „braucht“ eigentlich gar nichts – und dann normalerweise doch mit irgendeiner Tüte nach Hause kommen, die plötzlich sehr logisch wirkt. Und heute war es tatsächlich das erste Mal in all den Jahren, dass wir nichts gekauft haben. Das ist entweder beeindruckende Selbstbeherrschung oder ein Zeichen dafür, dass der Markt uns heute nicht richtig verführt hat. Wobei: Ganz stimmt „nichts“ ja nicht, denn Obst und Gemüse frisch für die nächste Woche ist ja die nobelste Form des Markteinkaufs: keine Deko, kein Schnickschnack, sondern die vernünftige Beute. Quasi ein Einkauf mit gutem Gewissen und Vitaminen als Trophäe. Und außerdem: Ihr habt noch vier Markttage vor euch – das klingt wie eine sehr beruhigende Drohung. Heute keine Beute heißt nicht „nie wieder“, es heißt nur: Wir haben noch vier Chancen, die Selbstdisziplin wieder abzuwählen.

Zu Hause dann ein wenig geruht und Podcasts gehört, danach Kaffee getrunken – das ist dieser Urlaubsrhythmus, den ich wirklich liebe: raus, ein bisschen Leben einsammeln, wieder rein, kurz runterfahren, und dann mit Kaffee wieder in den Modus „angenehm wach“. Jetzt noch ein bisschen an Büchern vorbereitet, also wieder diese sanfte Produktivität, die im Urlaub nicht nervt, sondern sich eher anfühlt wie „ich halte den Faden“. Und nachher geht’s zum Abendessen zu Paco – oder wie es heute wohl heißt: Coffe & Bar 29. Ich mag solche Orte, die zwar den Namen wechseln, aber im Kopf trotzdem für immer „Paco“ bleiben. Das ist wie bei alten Kneipen: Egal wie schick das Schild wird, die Erinnerung klebt dran wie ein guter Geruch nach früher.

Donnerstag, 26. Februar 2026

26.2.2026: Baguette-Glück, Wind am Strand und Drohnenflug mit Hunde-Gegenwind – und jetzt Rotwein als Ausgleich

Der Urlaub läuft weiter, und heute hat er wieder ganz klassisch begonnen: morgens bei meiner Lieblingsbäckerin ein leckeres Baguette geholt. Das ist inzwischen fast schon mein kleines Morgenritual geworden – wie ein „Guten Tag, Spanien“, nur in knusprig. Nach dem Frühstück mit leckerem Ei ging’s dann einkaufen, also die Ferienwohnungs-Logistik auffrischen, damit man später nicht wieder feststellt, dass zwar alles da ist, nur ausgerechnet das eine, was man wirklich braucht, natürlich fehlt.

Wieder zu Hause bin ich dann eine Runde zum Strand gegangen, und es war etwas windiger als die letzten Tage. Wind am Strand ist ja immer so ein zweischneidiges Geschenk: Einerseits ist es herrlich frisch, macht den Kopf frei und lässt einen sich lebendig fühlen, andererseits hat man nach zehn Minuten das Gefühl, man trägt seine Frisur nicht mehr, sondern der Wind trägt sie. Zurück in der Ferienwohnung dann duschen, Kaffee trinken und Podcast hören – die perfekte „Ich habe Sonne getankt, jetzt werde ich wieder Mensch“-Kombination.

Und dann noch eine Runde Drohne fliegen am Strand – sehr gut, weil das immer nach „Urlaub, aber mit Spieltrieb“ aussieht. Nur dass offenbar die ganzen Hunde gestört haben. Hunde sind ja am Strand sowieso wie kleine, pelzige Projektmanager: ständig in Bewegung, ständig irgendwo mittendrin, immer mit dem Anspruch, dass alle Aktivitäten im Umkreis von 50 Metern bitte in ihr Programm integriert werden. Für Drohnen ist das vermutlich die denkbar ungünstigste Zielgruppe: zu neugierig, zu schnell, zu „Ich hab da was gesehen, das gehört jetzt mir“. Aber immerhin: Du hast es versucht, du hast geflogen, und das zählt – auch wenn die Hunde wahrscheinlich der Meinung waren, sie hätten den Luftraum offiziell übernommen.

Zu Hause gab’s dann leckeres Abendessen, dazu noch ein bisschen geschäftliche Dinge erledigt – muss manchmal sein, selbst im Urlaub, aber du hältst es schön dosiert, so dass es nicht den ganzen Tag auffrisst. Und jetzt gönne ich mir gleich einen schönen Rotwein. Genau richtig. Rotwein ist in so einem Urlaubstag der perfekte Schlusspunkt: ein bisschen Genuss, ein bisschen „der Tag war gut“, und ein stilles Signal an den Kopf: So, Feierabend jetzt. Cheers auf Baguette, Wind und die Hundestaffel am Strand.

Mittwoch, 25. Februar 2026

25.2.2026: Windiger Urlaubstag: Restbaguette, Strandrunde und jetzt Tapas in der „Milchbar“ – klingt logisch, weil Urlaub

Heute war ein etwas windiger Urlaubstag, und ich finde, Wind ist im Urlaub immer so ein besonderer Charakter: Er macht alles ein bisschen wilder, die Haare ein bisschen experimenteller und die Spaziergänge ein bisschen dramatischer, als hätte man die Natur extra auf „Küste in Cinemascope“ gestellt. Morgens habe ich mal kein Baguette geholt, weil wir noch eins von gestern übrig hatten – auch das ist Urlaub: plötzlich bin ich ein Mensch, der vorausschauend Brot besitzt und es nicht wie sonst am gleichen Tag vollständig verschwinden lässt. Also in Ruhe gefrühstückt, gemütlich, ohne Hektik, so wie man das nur kann, wenn der Tag nicht direkt mit Terminen droht.

Dann habe ich an ein paar Büchern gearbeitet, und ich mag, wie sich das im Urlaub anfühlt: nicht wie Arbeit, sondern wie ein kleines kreatives Ritual, bei dem ich nebenbei etwas voranbringe, ohne dass es mir den Tag klaut. Danach eine Runde am Strand spazieren gegangen – mit Wind ist das ja gleich doppelt gut, weil man das Gefühl hat, die Luft putzt einem das Gehirn einmal durch. Und anschließend Kaffee in einer kleinen Kneipe: perfekt. Diese Art Ort, wo man sitzt, guckt, atmet, und der Kaffee schmeckt automatisch besser, weil man gerade vom Strand kommt und nicht aus einem Büroflur.

Zu Hause dann wie üblich Podcasts gehört und weiter an Büchern gearbeitet – mein persönlicher Urlaubsdauerlauf aus Input und Output, nur eben ohne Stress und mit mehr Meer im Hintergrund. Dann noch duschen gewesen, um den Strandtag offiziell abzuschließen, und jetzt geht’s in die Taverna namens „Milchbar“, um ein paar Tapas zu essen. Ich liebe das schon vom Namen her: „Milchbar“ klingt nach Kindheit und Kakao, und dann sitzt man da und bestellt Tapas – genau diese Art Absurdität macht Urlaub ja so schön, weil nichts erklärt werden muss.

Dienstag, 24. Februar 2026

24.2.2026: Urlaubstag mit frischgeschnittenem Selbstbewusstsein, Hafenromantik und Champions-League-Abendprogramm

Urlaub hieß auch heute wieder: länger schlafen. Genau so soll das sein – ich wache auf, wenn ich wach bin, nicht wenn irgendein Gerät meint, ich müsse jetzt produktiv sein. Danach direkt zum Barber, also quasi die offizielle Urlaubs-Version von „ich bringe mich mal in Form“, nur ohne Sport und mit deutlich besserer Laune. Ein frischer Schnitt ist ja immer so ein kleiner Neustart: Man schaut in den Spiegel und denkt kurz: Aha, da ist er ja wieder, der Mensch, der nicht aussieht, als hätte er die letzten Wochen gegen Kalender und Inbox gekämpft.

Auf dem Rückweg habe ich dann Baguette fürs Frühstück mitgebracht – und damit war der Tag eigentlich schon gewonnen. Baguette ist im Urlaub nicht nur Brot, das ist Stimmung. Kurz Mails gecheckt, weil ein bisschen Realität muss offenbar immer sein, aber wenigstens dosiert und ohne dass der Tag gleich wieder nach Büro riecht.

Dann eine Runde im Hafen spazieren gewesen, dort einen Kaffee getrunken und Patatas gegessen – das ist genau diese perfekte Kombination aus Bewegung, Aussicht und „ich gönn mir was“, bei der man merkt: Ich bin hier nicht im Durchrennen-Modus, ich bin im Genießen-Modus. Hafen hat sowieso immer was Beruhigendes, weil da alles gleichzeitig in Bewegung ist und trotzdem entspannt wirkt: Boote, Wasser, Leute, und man selbst mittendrin, ohne dass man irgendwohin muss.

Danach Podcasts gehört und an Büchern gearbeitet – also Kopf füttern und gleichzeitig Output schaffen, aber eben im Urlaubs-Tempo, nicht im „ich muss“-Tempo. Und heute Abend dann Bayer 04 in der Champions League. Das ist als Tagesabschluss perfekt, weil es diese besondere Mischung liefert: Urlaub im Körper, Spannung im Herzen. Ich sitze entspannt da, aber innerlich bin ich natürlich nach fünf Minuten wieder Taktik-Trainer, Schiedsrichter-Kritiker und Hoffnungsträger in Personalunion.

Montag, 23. Februar 2026

23.2.2026: Urlaub bedeutet: Ich schlafe aus, richte mein neues Hauptquartier ein und gehe zur Qualitätskontrolle an den Strand

Urlaub heißt bei mir erst mal lange schlafen und ruhig frühstücken, und genau so muss das sein: kein Wecker, kein „ich muss“, sondern dieses gemütliche Anrollen in den Tag, bei dem die Zeit nicht drängelt, sondern höflich am Rand steht. Danach waren wir einkaufen, um die Ferienwohnung auszustatten – also die klassische Phase „Wir werden jetzt hier nicht nur wohnen, wir werden hier funktionieren“. Das ist immer ein bisschen wie Nestbau: Man kauft Dinge, die man zu Hause hundertmal hat, aber hier plötzlich wie einen Schatz behandelt, weil ohne sie alles improvisiert wäre. Und das WLAN funktioniert wieder – großer Sieg. Wenn das WLAN läuft, fühlt sich die Wohnung sofort doppelt so „angekommen“ an, weil man dann nicht mehr das Gefühl hat, man wäre im Urlaub gleichzeitig offline und im digitalen Niemandsland.

Mittags dann zwei Stunden Strand – und das ist eigentlich der Moment, wo der Kopf endgültig umschaltet. Strand ist nicht nur Strand, das ist eine kleine Reparaturwerkstatt für die Seele: ein bisschen Sonne, ein bisschen Wind, dieses monotone Geräusch, das alles im Kopf glattbügelt. Zwei Stunden sind da perfekt: lang genug, um runterzukommen, kurz genug, um danach nicht wie eine gestrandete Robbe wieder nach Hause zu wanken.

Und dann die Technik-Abteilung: Alexa angeschlossen und Amazon Fire am TV. Ich liebe das, weil es so ein typischer Urlaubsmove ist: Man schafft sich erst die Infrastruktur, damit man später so richtig entspannt faul sein kann. Das ist keine Spielerei, das ist strategische Gemütlichkeit. Jetzt noch schnell ein paar Dinge erledigen – so ein kleines Restprogramm, damit der Kopf nicht noch offene Tabs im Hintergrund hat – und dann gleich schauen, wo ihr essen geht. Das ist sowieso eine der schönsten Urlaubsentscheidungen: nicht „was ist da“, sondern „worauf haben wir Lust“, und dabei das angenehme Gefühl, dass heute wirklich nur eine Frage zählt: Wo schmeckt’s gut und wie schnell sitze ich da?

Sonntag, 22. Februar 2026

22.2.2026: Erste Nacht Spanien: Ich bin schon da – mein Schlaf ist offenbar noch in Frankreich

Die erste Nacht in der Ferienwohnung in Segur war irgendwie schlecht, und ich weiß auch nicht warum. Das ist ja typisch: Man ist endlich angekommen, der Urlaub steht geschniegelt vor der Tür und winkt, aber der Kopf denkt sich nachts: „Spannend! Neue Geräusche! Neues Bett! Neue Luft! Lass uns das mal alles gleichzeitig bewerten.“ Vielleicht war’s auch diese Mischung aus Reisetagen im Körper, neuer Umgebung im Ohr und dem Gehirn, das noch nicht entschieden hat, ob es jetzt wirklich abschalten darf. Aber gut: Schlaf hin oder her, der Tag hat dann ziemlich überzeugend gezeigt, dass Urlaub trotzdem funktioniert.

Um 9 Uhr war ich raus und direkt bei meiner Lieblingsbäckerin – Baguette und Croissants holen. Das ist genau das Spanien-Frankreich-Grenzgebiet der Urlaubsglückseligkeit: allein der Geruch, dieses frische Gebäck in der Tüte, und schon fühlt sich alles nach „Hier gehört man hin“ an. Dann ein schönes Urlaubsfrühstück, so wie es sein muss: nicht hastig, nicht zwischen Tür und Angel, sondern mit Zeit und dem Gefühl, dass der Tag nicht gegen mich arbeitet, sondern für mich.

Danach habe ich ein bisschen geschäftlich was erledigt – muss im Urlaub auch sein. Und ganz ehrlich: Wenn man es dosiert macht, ist das sogar okay, weil es den Kopf beruhigt. Lieber einmal kurz Ordnung ins Berufliche bringen, als dass es den ganzen Tag als kleines, nerviges Pop-up im Hinterkopf herumblinkert. Und dann kam der Teil, der endgültig beweist, dass du wirklich in Spanien bist: Nachmittags ein schöner Spaziergang in kurzer Hose nach Cunit. Kurze Hose im Februar/Frühjahr – das ist für meinen inneren Deutschen immer noch eine Art Feiertag, weil es zeigt: Hier sind die Regeln anders. Warm, entspannt, herausgehen ohne Plan, einfach laufen und schauen – das ist genau der Rhythmus, den ich mir für die nächsten Wochen wünsche.

Zu Hause dann Kaffee mit leckerem Salat – perfekter Urlaubs-Snack, weil er gleichzeitig leicht und zufrieden macht. Danach noch ein bisschen an Büchern gearbeitet, eine Stunde Podcasts gehört, und abends sogar selbst gekocht: Hähnchenbrust mit Spaghetti. Das ist so ein herrlich solides Abendessen, das nach „Ich kümmere mich gut um mich“ schmeckt, ohne kompliziert zu werden.

Und heute Abend bleibt ihr mal hier: Bier für mich, Wein für Kerstin kalt gestellt. Das ist der Moment, in dem der Urlaub endgültig die Hand hebt und sagt: „So, jetzt machen wir es gemütlich.“ Kein Programm, kein Muss, nur Balkon-/Wohnungsmodus, ein Glas in der Hand und das Gefühl, dass man angekommen ist.

Samstag, 21. Februar 2026

21.2.2026: Ankunft in Segur: Ich habe den Urlaub ausgepackt wie andere ihre Einkäufe

Heute bin ich weiter von Nîmes nach Segur gefahren, bin gut durchgekommen und konnte schon um halb zwei einchecken – und das ist genau diese Art Ankunft, die sich anfühlt wie ein kleiner Jackpot, weil man nicht erst Stunden in „Warten, bis das Zimmer fertig ist“-Limbo verbringt. Koffer hoch, einmal das klassische Treppenhaus-Workout inklusive, dann direkt einkaufen gewesen, damit der Kühlschrank nicht so leer guckt wie ein Hotelzimmer am Abreisetag. Danach Kaffee getrunken – der Moment, in dem der Körper endgültig versteht: Wir sind nicht mehr im Reisemodus, wir sind im „Ich sitze, ich schaue, ich atme“-Modus.

Dann habe ich die Aussicht vom Balkon genossen, und ich kenne diesen Augenblick: Man steht da, schaut raus, und plötzlich rutscht innerlich etwas nach unten. Der Stress fällt ab, die Schultern gehen ein Stück runter, und man merkt: So, jetzt beginnt es wirklich. Alles ausgepackt, also die offizielle Erklärung an den Alltag: Du kannst jetzt draußen bleiben, ich bin hier eingezogen – mindestens für fünf Wochen. Ich liebe dieses Auspacken am Urlaubsort, weil es so ein stilles Ritual ist: Wenn die Kleidung im Schrank hängt und die Zahnbürste ihren Platz hat, ist es nicht mehr „Reise“, sondern „Zuhause auf Zeit“.

Und wie üblich geht ihr am ersten Abend zum Chinesen – das ist ein perfekter Klassiker. Am ersten Abend will man nicht kochen, nicht planen, nicht diskutieren, man will einfach nur sitzen, bestellen, genießen und dabei dieses Gefühl haben, dass der Urlaub jetzt einen eigenen Rhythmus bekommt. Außerdem hat das was Beruhigendes: Egal wie die Anreise war, egal wie lang die Strecke war – am Ende gibt’s gebratene Nudeln, ein bisschen Soße und die Gewissheit: Wir sind angekommen.

Genieß den ersten Abend. Ab morgen darf alles ein bisschen langsamer werden – außer vielleicht der Appetit.

Freitag, 20. Februar 2026

20.2.2026: Urlaubsbeginn: Ich bin um 6 Uhr aufgestanden und habe den Süden schon mal vorgewärmt

Heute war Urlaubsbeginn, also die Sorte Tag, an dem ich zwar offiziell „frei“ habe, aber erstmal arbeite wie ein Fernfahrer mit ambitioniertem Zeitplan. Um 6 Uhr raus aus den Federn, um 7 Uhr schon los auf die Piste – das ist nicht „gemütlich starten“, das ist „ich will Sonne und ich will sie jetzt“. Dann Zwischenstopp in Luxemburg zum Tanken und Kaffee trinken im Büro, was sich gleichzeitig nach Routine und nach einem sehr speziellen Reise-Ritual anhört: Erstmal die Tanks füllen – Auto und Mensch – und kurz in der vertrauten Umgebung einen Espresso als Startsignal setzen, bevor die Landschaft endgültig in „Urlaubsmodus“ umkippt.

Und dann: 19 Uhr in Nîmes im Hotel eingecheckt. Das ist eine ordentliche Strecke, da hat der Tag wirklich Kilometer gefressen. Ich stelle mir vor, wie man beim Einchecken so dieses Gefühl hat: „So. Angekommen. Heute war’s das.“ Und weil du es pragmatisch wie immer gelöst hast, gab’s dann mitgebrachte Fleischwurst – die kulinarische Antwort auf „Ich habe keine Lust mehr, jetzt noch groß Theater zu machen“. Fleischwurst ist ja auch so ein Essen, das keine Fragen stellt und keine Diskussionen braucht: auspacken, essen, zufrieden sein. Dazu ein Bier, weil man nach so einem Reisetag nicht nur Flüssigkeit, sondern auch ein kleines Feierabendzeichen braucht – quasi der inoffizielle Stempel: Der erste Reisetag ist durch.

Morgen früh geht’s dann weiter nach Spanien. Das ist immer der schönste Teil an so einem Zwischenstopp: Man ist schon weg, schon raus aus dem Alltag, aber der eigentliche Zielmoment kommt erst noch. Heute war die Etappe „rauskommen“, morgen ist die Etappe „ankommen“. Und ich wette, sobald du über die Grenze rollst, verändert sich dieses innere Gefühl sofort: weniger „unterwegs“, mehr „jetzt beginnt es wirklich“.

Wenn du heute Abend noch einen Mini-Luxus brauchst: einmal alles für morgen so hinlegen, dass der Start ohne Sucherei läuft, und dann mental schon mal Sonne tanken – der Rest darf warten.

Donnerstag, 19. Februar 2026

19.2.2026: Der Tag vor dem großen Abflug: Ich stapel To-dos wie Koffer – nur eleganter

Heute war eindeutig einer dieser „letzte Aktivitäten vor dem Urlaub“-Tage, an denen mein Kalender noch einmal so tut, als hätte er Angst, mich fünf Wochen lang nicht beschäftigen zu dürfen. Erst die Probesitzung mit MLP für den Podcast nach Ostern – also schon mal Inhalte in die Zukunft gelegt, damit die Zeit nach dem Urlaub nicht mit einem abrupten „So, jetzt aber sofort wieder liefern!“ startet, sondern mit einem sauberen Plan. Das ist genau die Art Vorbereitung, die sich später auszahlt, weil man nach dem Urlaub nicht aus dem Liegestuhl direkt in die Sprintdisziplin „Podcast-Organisation“ stolpert.

Dann ging’s nach Düsseldorf, Mittagessen mit meinem Chef, und dabei natürlich nicht nur gegessen, sondern gleich auch ein paar Dinge besprochen. Solche Treffen sind ja immer ein Mix aus „nett, dass wir mal in Ruhe reden“ und „wir nutzen die Gelegenheit, um drei Themen in 45 Minuten zu klären, bevor der Alltag wieder zuschlägt“. Danach wieder nach Hause und das Auto angefangen zu packen – dieser entscheidende Schritt, bei dem Urlaub plötzlich real wird. Solange ich nur über Spanien rede, ist es ein Plan. Sobald ich anfange, Sachen ins Auto zu legen, ist es eine Tatsache, und mein Kopf schaltet um auf „Okay, das passiert wirklich“. Dann noch ein Call/Meeting zu ESG KPI – also kurz den Fachmodus aktiviert, einmal sauber in Kennzahlen, Definitionen und Abgrenzungen rein, damit es später nicht heißt „Das klären wir dann“, sondern „Das ist geklärt“. Und danach weiter Auto gepackt, weil das Packen ja selten in einem eleganten Rutsch passiert, sondern in Etappen: hereinlegen, nachdenken, wieder herausnehmen, anders sortieren, überlegen, ob man das wirklich braucht, und am Ende doch irgendwie mehr einpacken, als man ursprünglich wollte, weil fünf Wochen eben fünf Wochen sind.

Und jetzt sitze ich gerade in der Vorstellungsrunde online mit meinen CIRO-Studenten, die ich im April und im Juni in Vorlesungen habe. Das ist auch so typisch kurz vor Urlaub: Ich bin innerlich schon auf spanischem Boden, aber gleichzeitig noch voll im Lehr- und Professionalmodus, freundlich, präsent, strukturiert – und irgendwo im Hinterkopf steht eine kleine Liste mit „Was muss morgen früh noch ins Auto?“. Das Schöne ist: Wenn diese Vorstellungsrunde durch ist, hast du praktisch die letzte große Klammer vor dem Urlaubsmodus gesetzt. Danach darf der Kopf langsam auf „Abfahrt“ umstellen.

Wenn du heute Abend noch einen Mini-Check brauchst, damit morgen nichts Dummes fehlt, wäre das mein Lieblings-Urlaubsvorabend-Reflex: Papiere (Ausweis/Versicherung/Karten), Technik (Ladekabel/Adapter), Medikamente, Sonnenzeug – und dann bewusst Schluss, weil man am Tag vor dem Urlaub sonst immer glaubt, man müsse noch das halbe Leben neu ordnen.

Mittwoch, 18. Februar 2026

18.2.2026: Aschermittwoch mit Koffer-Kribbeln, Pediküre-Präzision und Brathering als kulinarischer Schlussakkord

Die Urlaubsvorfreude steigt – und ich merke, wie mein Kopf innerlich schon anfängt, in Spanien zu wohnen, während der Körper noch brav hier die letzten To-dos abarbeitet. Nach dem Frühstück war ich bei Jenni zur Pediküre, was ich immer als eine Art stilles Luxus-Ritual betrachte: Man tut etwas Vernünftiges für die Füße, aber fühlt sich gleichzeitig ein bisschen wie ein Mensch, der sein Leben im Griff hat. Und seien wir ehrlich: Wenn ich fünf Wochen Spanien vor mir habe, sollten die Füße nicht aussehen, als hätten sie den Winter persönlich bekämpft.

Zu Hause habe ich dann geschäftliches erledigt und nebenbei angefangen, den Koffer zu packen. Dieses „nebenbei packen“ ist ja die Königsdisziplin, weil es gleichzeitig produktiv und chaotisch ist: Ich lege Sachen bereit, überlege, verwerfe, lege wieder zurück, und plötzlich habe ich drei Stapel: „definitiv“, „vielleicht“ und „warum habe ich das überhaupt“. Und ja: Fünf Wochen Spanien um diese Zeit heißt eben auch, dass es hier und da kalt sein kann. Genau das ist der Klassiker: Man denkt an Sonne, und dann steht man abends doch mit Jacke da und merkt, dass Spanien im Frühling nicht automatisch „Sommerurlaub“ bedeutet, sondern eher „tagsüber fantastisch, abends mit Überraschung“. Also packe ich innerlich immer zwei Urlaube: den für die Sonne und den für die Realität.

Jetzt gleich steht noch ein Call mit FINNEX an, wo ich im Beirat bin – und ihr bereitet den Finance Day vor, auch wenn ich Ende März nicht selbst teilnehmen kann. Das ist genau diese Art Verpflichtung, die zeigt: Urlaubsvorfreude hin oder her, mein Kalender hat noch ein paar ernste Gespräche in der Hinterhand. Aber immerhin: vorbereiten geht auch aus der Distanz, und wenn es gut läuft, kannst du das Ganze so sauber aufgleisen, dass du später entspannt zuschauen darfst, wie es funktioniert, ohne dass du selbst vor Ort die Kabel ziehen musst.

Und weil heute Aschermittwoch ist, gibt’s heute Abend Bratkartoffeln mit Brathering – lecker. Das ist ja eigentlich die perfekte Aschermittwoch-Kombination: bodenständig, herzhaft, ein bisschen norddeutsch im Geiste, und gleichzeitig so gut, dass man kurz vergisst, dass jetzt offiziell „die Fastenzeit“ anfangen soll. Bratkartoffeln sind ohnehin die Art Essen, die nichts beweisen muss. Sie kommen, sie brutzeln, sie gewinnen.

Dienstag, 17. Februar 2026

17.2.2026: Spanien im Anflug: Ich arbeite noch schnell alles ab, bevor die Sonne übernimmt

Langsam kommt sie, diese Vorfreude, die sich nicht mehr wegdiskutieren lässt: Freitag geht’s für fünf Wochen nach Spanien. Fünf Wochen – das ist nicht „mal kurz raus“, das ist ein kompletter Reset mit Sonnengarantie im Herzen, selbst wenn das Wetter dort mal kurz so tut, als wäre es auch nur Norddeutschland mit besserer PR. Und genau deshalb fühlt sich diese Woche jetzt an wie die klassische Vor-Urlaubs-Phase: Ich koordiniere noch schnell geschäftlich ein paar Dinge, damit mir im Urlaub nicht plötzlich irgendeine Mail mit dem Betreff „kurz dringend“ hinterherwinkt wie ein schlecht gelaunter Grenzbeamter.

Mittags habe ich für die DVFA einen Podcast aufgezeichnet – also nicht nur To-dos, sondern gleich ein Output mit Stimme, Inhalt und professionellem Finish. Das ist immer ein gutes Gefühl, weil es so klar ist: Die Folge ist drin, der Termin ist erledigt, und irgendwo wartet schon die nächste Episode darauf, sich in den Kalender zu schmuggeln. Danach zum Sport gewesen, was in dieser Woche fast schon strategisch ist: Ich bringe den Körper in den Modus „Urlaub kann kommen“, damit ich nicht erst in Spanien merke, dass Treppen dort ebenfalls existieren. Dann Kaffee – der tägliche Friedensvertrag zwischen Müdigkeit und Motivation – und anschließend noch ein paar Bücher fertig gemacht. Das ist typisch für mich: Selbst wenn ich eigentlich schon Richtung Urlaub denke, produziere ich noch schnell ein bisschen Zukunft vor, damit ich später entspannt sagen kann: „Ich habe vorgesorgt.“

Gleich gibt’s Grünkohl – mal sehen. Grünkohl ist ja so ein Essen, das entweder wie eine warme Umarmung schmeckt oder wie ein sehr ernst gemeinter Versuch, gesund zu sein, ohne dass es Spaß macht. Ich bin gespannt, auf welcher Seite dein Grünkohl heute landet. Und danach Fußball im Fernsehen – nur dass Bayer erst morgen spielt. Das ist auch so ein typischer Zustand: Ich will eigentlich schon in den Bayer-Modus, aber heute ist eher „neutral gucken und innerlich schon mal die Spieltagsnerven sortieren“.

Und das Schöne ist: Jeder dieser Abende rückt Spanien näher. Noch ein bisschen abarbeiten, noch ein bisschen Alltag wegräumen – und dann plötzlich ist Freitag, und die Welt sieht wieder nach Meer, Licht und „ich trinke Kaffee ohne Zeitdruck“ aus.

Montag, 16. Februar 2026

16.2.2026: Rosenmontag ohne Konfetti: Ich habe heute lieber Team „Decke“ als Team „Dauerregen“ gewählt

Heute habe ich Rosenmontag mal ganz unkarnevalistisch verbracht – und ganz ehrlich: bei dem Wetter war das nicht Verzicht, das war gesunder Menschenverstand. Zu kalt, zu nass, zu „wenn ich jetzt rausgehe, werde ich von Wind und Nieselregen persönlich geduzt“. Also statt Konfetti im Gesicht lieber ein ruhiger Tag zu Hause, und das hat irgendwie auch was: Rosenmontag als Indoor-Edition, ohne Pappnase, aber mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit, dass die Kleidung trocken bleibt.

Morgens habe ich erst was Geschäftliches gemacht, also den Kopf schon mal auf „erledigen“ gestellt, bevor der Tag überhaupt versuchen konnte, mich in die gemütliche Sofaecke zu ziehen. Dann wieder 60 Minuten auf dem Hometrainer – sehr solide. Während draußen die Leute gegen Wetter und Laune kämpfen, habe ich drinnen Kilometer gesammelt und meinem Gewissen ein kleines „Siehst du? Ich kann auch sportlich“ serviert. Danach Kaffee, der Klassiker: einmal das System hochfahren, damit aus „ruhig“ nicht aus Versehen „komplett im Energiesparmodus“ wird. Und dann habe ich weiter ein bisschen Bücher vorbereitet, also genau diese Art Produktivität, die am besten zu so einem Tag passt: kein Stress, aber trotzdem Fortschritt, und am Ende hat man das Gefühl, man hat nicht einfach nur den Regen ausgesessen, sondern was aus dem Tag gemacht.

Und jetzt kommt das Beste: heute Abend machen wir selber Pizza. Das ist sowieso die perfekte Antwort auf schlechtes Wetter. Selbstgemachte Pizza ist ja nicht nur Essen, das ist ein kleines Event: Teig, Belag, „mach ich noch ein bisschen mehr Käse drauf?“, und am Ende dieser Moment, wenn sie aus dem Ofen kommt und man so tut, als wäre man ein italienischer Meisterbäcker, obwohl man in Wahrheit einfach nur sehr glücklich über geschmolzenen Käse ist. Lecker, gemütlich, und genau der richtige Abschluss für einen Rosenmontag, der eher nach Ruhe als nach Rathaussturm geschmeckt hat.

Sonntag, 15. Februar 2026

15.2.2026: Sonntag ist das kleine Trainingslager der Gemütlichkeit

Sonntag heißt bei mir ganz klar: lange schlafen. Nicht so ein zufälliges „Ups, schon so spät“, sondern dieses bewusste Ausschlafen, bei dem ich das Bett erst dann verlasse, wenn mein Körper offiziell unterschrieben hat, dass er wieder mit der Welt verhandeln will. Danach folgt das lange Frühstück, und das ist eigentlich der wahre Start in den Tag: nicht hektisch, nicht nebenbei, sondern richtig ausgedehnt, als würde ich den Sonntag langsam anrollen lassen wie einen schweren Koffer, den man nicht tragen, sondern lieber gemütlich schieben möchte. Es ist diese Mischung aus Genuss und Zeitgefühl, bei der die Uhr zwar irgendwo existiert, aber heute keine Führungsposition innehat.

Sport gab’s diesmal zu Hause auf dem Hometrainer, was ich sehr mag, weil das die perfekte Verbindung aus „ich tue etwas Vernünftiges“ und „ich muss dafür weder raus noch Menschen sehen“ ist. Ich setze mich drauf, trete los und tue so, als würde ich irgendwohin fahren, während ich in Wahrheit nur Kilometer sammle und meinem Gewissen zeige: Schau, ich bin noch da, ich bewege mich, alles gut. Danach der kurze Mittagsschlaf mit Podcasts – also diese Premium-Pause, bei der ich gleichzeitig ruhe und trotzdem das Gefühl habe, mein Kopf bekommt noch ein bisschen Futter. Das ist wie ein kleiner Reset-Knopf: kurz weg, dann wieder da, und plötzlich fühlt sich der Nachmittag nicht mehr nach „ich müsste“, sondern nach „ich kann“ an.

Und dann arbeite ich noch ein bisschen weiter an meinen Büchern. Nicht mit dem Anspruch, heute die Weltliteratur neu zu erfinden, sondern so, wie es am Sonntag am besten funktioniert: ruhig, konzentriert, ein Stück nach dem anderen. Genau das ist für mich die ideale Sonntagsformel: erst Zeit, dann Bewegung, dann Ruhe, dann kreativ produktiv sein – und am Ende habe ich das Gefühl, ich habe mich erholt und trotzdem etwas vorangebracht.

Samstag, 14. Februar 2026

14.2.2026: Samstag deluxe: Ausschlafen, Kurzschicht Bücher und dann 4:0 mit Karnevalsbeilage

Ich habe heute lang geschlafen – Samstag halt. Das ist kein Zufall, das ist Tradition, und mein Körper hat das mit der Überzeugung eines Tarifvertrags durchgesetzt. Nach dem Frühstück habe ich dann noch schnell an ein paar Büchern gearbeitet, so eine kleine Kurzschicht, bei der ich mir einrede, ich mache nur „kurz was“, und plötzlich ist wieder ein Stück Welt sortiert, ein Kapitel besser, ein Projekt weiter. Genau die Art Produktivität, die mir am meisten Spaß macht: nicht verkrampft, nicht schwer, sondern einfach zack – und ich bin drin.

Dann ab zum Fußball, und Bayer hat sicher 4:0 gegen St. Pauli gewonnen. Das ist ja die Sorte Ergebnis, bei der man schon während des Spiels innerlich die Jacke etwas lockerer trägt, weil man merkt: Heute wird kein Drama aufgeführt, heute wird einfach gearbeitet – sauber, souverän, ohne Herzinfarkt-Abteilung. Und als wäre das nicht schon genug, gab’s noch Karneval bei Bayer obendrauf. Diese Kombination ist immer herrlich: Fußball mit sportlicher Dominanz und gleichzeitig dieser rheinische „Wir feiern das Leben“-Modus, bei dem man sich fragt, ob die Leute wegen des Spiels da sind oder wegen der Möglichkeit, in Kostüm und guter Laune offiziell laut sein zu dürfen. Wahrscheinlich beides, und genau deshalb fühlt sich so ein Tag an wie ein kleiner Heimvorteil fürs Gemüt.

Nach dem Spiel war ich dann noch im Brauhaus Janes, eine Kleinigkeit essen – perfekt, weil das den Nachmittag abrundet wie ein guter Schlusspfiff. Nicht mehr hungrig, ein bisschen Atmosphäre, dieses angenehme „Wir lassen den Tag noch kurz nachklingen“, bevor man wieder in den normalen Modus zurückkehrt. Und jetzt bin ich wieder zu Hause und mache einen ruhigen Abend, völlig richtig. Nach Ausschlafen, Büchern, 4:0, Karneval und Brauhaus ist Ruhe nicht langweilig, sondern die verdiente Nachspielzeit fürs Sofa.

Freitag, 13. Februar 2026

13.2.2026: Hotel-Schlaf: wie immer unerquicklich, dafür Büro-Idylle und früher Feierabend mit Heimkehrbonus

Ich habe wie immer im Hotel schlecht geschlafen – das ist inzwischen fast schon eine Tradition, nur leider keine, die man mit Stolz erzählt. Kurz nach sechs war ich raus, nicht weil ich so unfassbar ausgeschlafen war, sondern weil mein Kopf offenbar beschlossen hatte, dass Hotelbett und er heute keine Freunde mehr werden. Um halb sieben war ich dann immerhin lecker frühstücken, und das ist ja im Hotelalltag die erste echte Rettung: Kaffee, irgendwas Warmes, ein bisschen Normalität, damit der Tag nicht schon vor dem ersten Termin nach „Durchhalten“ schmeckt. Halb acht stand ich dann im Büro, schön früh, schön ruhig, und weil meine Kollegin erst um zwölf kam, hatte ich diese seltene Luxusphase: Ruhe. Keine Unterbrechungen, keine spontanen Fragen, kein „Hast du mal kurz?“, sondern einfach konzentriertes Arbeiten, so wie man es sich immer wünscht und dann im Alltag viel zu selten bekommt.

Um 15 Uhr habe ich dann entschieden, Feierabend zu machen – und das war eine dieser richtig guten Entscheidungen, die sich nicht nach Flucht anfühlen, sondern nach kluger Selbststeuerung. Ergebnis: um 18 Uhr zu Hause. Das ist perfekt, weil man den Tag nicht komplett verbrannt hat, sondern ihn sauber abgeschlossen und sich den Abend gerettet hat. Jetzt Koffer auspacken, dieses kleine Ritual, das sagt: „So, ich bin wieder im Zuhause-Modus“, und den Abend ruhig angehen – genau richtig. Nach Hotel-Schlaf und frühem Start ist Ruhe heute keine Faulheit, sondern die verdiente Rückzahlung an den eigenen Akku.

Donnerstag, 12. Februar 2026

12.2.2026: Weiberfastnacht, Kabelchaos und Hotelgym: Ich nenne das heute mal „Alltag mit Bonuslevel"

Ich bin heute um halb sieben aus den Federn gefallen, und zwar in dieser eleganten Mischung aus „ich bin wach“ und „mein Körper bestreitet das noch“. Dann Sachen gepackt, kurz geduscht, kurz gefrühstückt, und um halb acht saß ich schon auf der Autobahn – erstaunlicherweise ohne das übliche Gefühl, dass ganz NRW gleichzeitig beschlossen hat, genau jetzt dieselbe Spur zu lieben. Wahrscheinlich lag’s wirklich an Weiberfastnacht: Während viele mit ÖPNV unterwegs sind und sich innerlich schon auf Schunkeln, Konfetti und den ersten „Helau“-Reflex vorbereiten, durfte ich mal eine Autobahn erleben, die nicht wie ein rollendes Stau-Symposium wirkte. Um zehn war ich im Büro und habe erst mal die Verkabelung an meinem PC erneuert, weil offenbar irgendjemand in den letzten vier Wochen umgesteckt hat – und ich sage mal so: Wenn man an einen Arbeitsplatz kommt und die Kabel aussehen, als hätte ein Oktopus im Dunkeln umdekoriert, weiß man, der Tag wird nicht langweilig. Also einmal den inneren IT-Mönch aktiviert, Ordnung hergestellt, Kabel gezähmt, und dabei diese stille Genugtuung gespürt, die man nur kennt, wenn Dinge wieder so sitzen, dass sie nicht bei der kleinsten Mausbewegung beleidigt ausfallen. Mittags dann beim Chinesen bestellt und gemeinsames Mittagessen – dieser Moment, in dem das Büro für kurz auf „Menschlichkeit“ umschaltet, die Gespräche leichter werden und man sich einredet, man hätte gerade eine ausgewogene Mahlzeit gegessen, weil irgendwo Gemüse drin war, wahrscheinlich. Danach ging’s an HV-Stellungnahmen und an die Dinge fürs Home Office – also wieder zurück in den Modus, in dem man Sätze so formuliert, dass sie gleichzeitig korrekt, verbindlich und möglichst unangreifbar sind, während man im Kopf schon den nächsten Punkt abhakt. Gleich geht’s dann ins Hotel, aber natürlich nicht ohne vorher tanken und einkaufen, denn ich bin ja nicht nur unterwegs, ich spiele auch noch Logistikmanager meiner eigenen Versorgungskette. Im Hotel kommt dann wie üblich mein persönliches Ritual: erst 60 Minuten ins Fitnessstudio, damit ich später nicht so tue, als sei Reisen automatisch Bewegung, und danach den mitgebrachten Salat essen – das ist diese besonders erwachsene Form von „Ich habe mich im Griff“, bei der man sich sehr tugendhaft vorkommt, bis man irgendwo am Nebentisch Pommes riecht und kurz über Lebensentscheidungen nachdenkt. Abends ein bisschen Olympia gucken, damit der Kopf auch noch Sport bekommt, ohne dass ich selbst nochmal schwitzen muss, und dann noch am Mac weiter an eigenen Apps bauen – also der perfekte Abschluss: erst Tagesgeschäft, dann Körper, dann Hirn, und am Ende sitze ich da, bastle digital an kleinen Welten herum und fühle mich kurz so, als hätte ich nicht nur einen Tag bewältigt, sondern gleich mehrere Versionen von mir produktiv eingesetzt.

Mittwoch, 11. Februar 2026

11.2.2026: Alltag auf Hochtouren: Kerstin-Service, Studiopflicht und der Grevenmacher-Countdown

Produktiv war es heute wieder, und zwar genau in dieser herrlich pragmatischen Mischung aus „kurz, knackig, erledigt“ und „nebenbei noch drei Dinge gerettet“. Ich habe kurz gefrühstückt – eher so ein Startschuss als ein Brunch – und auf dem Weg zum Sportstudio noch schnell was für Kerstin eingekauft. Das ist diese Art Alltags-Logistik, die man nur unterwegs erledigt, weil man sich dann einredet, es koste keine Zeit, obwohl es in Wahrheit ein kleiner Umweg ist, der sich aber trotzdem lohnt, weil er später Stress spart und außerdem Punkte in der Kategorie „an andere denken“ bringt. Dann Sportstudio, also wieder einmal der körperliche Pflichttermin, bei dem ich mich am Anfang frage, warum ich das mache, und am Ende genau weiß, warum.

Wieder zu Hause ging es direkt in den administrativen Modus: Mails gecheckt und Bücher vorbereitet. Das ist ja das Gegenteil von spektakulär, aber exakt das, was am Ende die Maschine am Laufen hält. Und zwischendurch habe ich einem alten Kollegen noch ein paar Tipps fürs Geschäft gegeben – auch typisch: Ich bin eigentlich schon voll, aber wenn jemand fragt, schalte ich kurz in den Beratungsmodus und liefere ab. Solche Gespräche sind oft kleine Zeitinseln, die sich trotzdem gut anfühlen, weil man merkt: Erfahrung ist nicht nur etwas, das man hat, sondern etwas, das man weitergeben kann.

Jetzt gleich Koffer packen, denn morgen geht’s wieder für zwei Tage ins Büro nach Grevenmacher. Allein das Packen ist ja schon der mentale Übergang: Heute noch Zuhause-Modus, morgen wieder „Bürohirn“, andere Routinen, andere Wege, anderes Tempo. Und damit der Tag auch rund endet, gibt’s heute Abend wieder Fußball im Fernsehen – vermutlich die perfekte Entspannung, weil ich dabei zwar „abschalte“, aber gleichzeitig garantiert wieder kurz zum Taktik-Experten werde, sobald der Kommentator einmal tief Luft holt.

Klingt nach einem richtig sauberen Vorbereitungstag: Dinge erledigt, Körper bewegt, Beziehungen gepflegt, und jetzt der kleine Wechsel in den Reisemodus.

Dienstag, 10. Februar 2026

10.2.2026: Produktiv wie ein Schweizer Uhrwerk, nur mit Hühnersuppe als Belohnung

Heute war wieder so ein Tag, an dem ich mich selbst ein bisschen überrascht habe, weil ich nicht nur beschäftigt war, sondern wirklich etwas weggerockt habe. Heute Morgen habe ich einige Podcast-Gäste eingeladen – also Networking mit Mikrofon-Potenzial, bei dem man im Hintergrund schon hört, wie zukünftige Folgen leise „Hallo“ sagen. Dann direkt eine HV-Abstimmung gemacht, also kurz in den Modus gewechselt, in dem es nicht um Ideen und Geschichten geht, sondern um Entscheidungen, Formalitäten und dieses angenehm nüchterne Gefühl: erledigt ist erledigt.

Danach habe ich mich an meine eigenen Bücher gesetzt und bin richtig vorangekommen. Das ist ja die Sorte Fortschritt, die man am Abend körperlich spürt, obwohl man „nur“ am Rechner saß: Der Kopf ist voll, aber zufrieden, weil aus losen Gedanken wieder etwas Konkretes geworden ist. Genau solche Tage sind Gold wert, weil sie nicht nur To-dos abhaken, sondern Momentum erzeugen – dieses „ich bin drin“-Gefühl, das einen morgen automatisch wieder leichter starten lässt.

Jetzt gibt’s gleich Hühnersuppe – lecker – und das passt perfekt als Tagesabschluss: warm, unkompliziert, so ein bisschen wie eine kulinarische Umarmung, die sagt: „Du hast geliefert, jetzt darfst du dich herunterfahren.“ Und heute Abend dann neutral Fußball im Fernsehen. Neutral ist beim Fußball ja immer ein sehr spannendes Konzept, weil ich mir fest vornehme, neutral zu bleiben, und zehn Minuten später diskutiere ich innerlich trotzdem, ob das wirklich Abseits war. Aber genau das macht’s ja schön: ohne eigenen Druck, ohne Nervenzusammenbruch, einfach nur schauen, meckern, freuen, mitfiebern – in homöopathischer Dosis.

Klingt nach einem rundum gelungenen Tag: tagsüber Output, abends Wohlfühlmodus.

Montag, 9. Februar 2026

9.2.2026: Superbowl abgebrochen, Selgros-Wein gerettet und der Tag im „Ich-bin-überall-gleichzeitig“-Modus

Gestern habe ich den Superbowl nicht zu Ende geguckt – was in meinem Kopf immer ein bisschen so ist, als würde man einen Krimi kurz vor der Auflösung ausschalten und sagen: „Ich ahne, wer’s war.“ Aber ganz ehrlich: Wenn der Körper irgendwann auf Energiesparmodus schaltet, hilft auch das beste Sport-Drama nichts. Heute Morgen ging’s dann wieder zackig los: raus, kurz gefrühstückt, und dann auf dem Weg ins Fitnessstudio. „Kurz gefrühstückt“ heißt bei mir immer: Ich tue so, als wäre ich ein effizienter Mensch, während ich in Wahrheit noch halb im Bett stecke, nur eben im Stehen.

Unterwegs noch bei Freunden was vorbeigebracht – das ist diese klassische „Wenn ich schon mal unterwegs bin“-Logik, die eigentlich vernünftig ist, aber am Ende dafür sorgt, dass aus einer Sache plötzlich drei werden. Und dann bei Selgros Wein gekauft. Das klingt herrlich erwachsen und gleichzeitig nach einem kleinen Vorrats-Statement: nicht hektisch, nicht spontan, sondern „ich organisiere Genuss“. Wieder zu Hause dann noch „Leergut eingesammelt“ – also diese stille Heldentat des Alltags, die niemand feiert, aber jeder vermisst, wenn sie nicht passiert. Danach ein zweites Mal los einkaufen, weil das Leben ja gerne beweist, dass man niemals beim ersten Mal alles hat, was man braucht. Einkauf Nummer zwei ist im Grunde immer eine kleine Selbstreflexion: „Wie konnte ich das vergessen?“ Antwort: Weil ich ein Mensch bin und kein Barcode-Scanner.

Kurz Kaffee getrunken, um das System wieder auf Betriebstemperatur zu bringen, dann eine Sitzung zu KI geleitet – und da merkt man, wie dein Tag vom „Ich erledige Zeug“ plötzlich in den Profi-Modus schaltet. Fitness, Logistik, Freunde, Einkäufe, und dann direkt wieder in die Denksport-Liga mit KI: Das ist ein ziemlicher Spagat zwischen „Pfandflaschen“ und „Zukunftstechnologie“, und ich liebe genau diese Absurdität des modernen Lebens. Danach ein paar Mails gecheckt – der obligatorische Blick in die Inbox, bei dem man hofft, dass nichts explodiert ist und wenn doch, dann bitte erst morgen.

Und jetzt gleich Abendessen und ruhiger Abend. Genau richtig. Nach so einem Tag, der sich angefühlt hat wie ein kleiner Parcours, ist „ruhig“ nicht nur ein Zustand, sondern eine Belohnung. Heute hast du genug Kilometer gemacht – auf der Straße, im Kopf und wahrscheinlich auch im Kalender. Jetzt darf der Abend einfach mal nur Abend sein.

Sonntag, 8. Februar 2026

8.2.2026: Sonntag, der sich wie Montag benimmt: Bücher hochgeladen, Blogs gefüttert und der Hometrainer als Gewissenspolizei

Heute war ein produktiver Sonntag, und zwar so einer, der heimlich versucht, sich als Werktag zu tarnen, nur mit längerem Frühstück und weniger schlechtem Gewissen. Ich habe erst mal ausgedehnt gefrühstückt – dieses gemütliche „Ich starte langsam, aber dafür richtig“, bei dem man sich mit jeder Tasse und jedem Bissen ein bisschen mehr in den Tag hineinrollt. Und dann ging’s direkt in den Arbeitsmodus: einige Bücher hochgeladen, Blogs aktualisiert. Das ist ja genau diese Sorte Produktivität, die man sofort merkt, weil sie nicht nur „ich habe was gemacht“ ist, sondern „es ist jetzt draußen“. Hochladen heißt: fertig, abgeschlossen, abgehakt – und das ist in der Content-Welt ungefähr so befriedigend wie ein perfekt eingerasteter Klickverschluss.

Danach 60 Minuten Hometrainer, also einmal die körperliche Versicherung abgeschlossen, dass ich nicht komplett in Tastatur und Kaffeetasse aufgehen werde. Das ist wie eine kleine Abgabe an den inneren Fitness-Finanzminister: „Hier, ich habe investiert, bitte lass mich den Rest des Tages in Ruhe arbeiten.“ Kurz geruht, Podcasts gehört und Kaffee getrunken – im Prinzip mein persönliches Dreieck aus Erholung, Input und Antrieb. Und dann weiter an Büchern gearbeitet, weil ich offenbar beschlossen habe, dass auch Sonntage bei mir eine Produktionslinie haben dürfen.

Jetzt ist aber Schluss für heute, völlig richtig. Es gibt diesen Punkt, da ist nicht mehr „noch schnell was“, da ist nur noch „ich will morgen nicht so tun, als hätte ich heute zu viel getan“. Und die Erkenntnis „Morgen ist auch noch ein Tag“ ist ja die erwachsene Version von „Ich muss nicht alles heute gewinnen“. In 30 Minuten ruft dann das Abendessen – das ist perfekt, weil es wie eine offizielle Durchsage klingt: Arbeit beendet, jetzt Genuss, bitte nehmen Sie Platz und lassen Sie sich bedienen.

Samstag, 7. Februar 2026

7.2.2026: Katerstimmung ohne Kater: Langschläfermodus, Heimtrainerheld und der ganz normale Bayer-Countdown

Gestern Abend mit Freunden war so nett, dass ich heute das gemacht habe, was ich am besten kann, wenn der Abend zu gut und das Bett zu gemütlich ist: Ich habe konsequent verschlafen wie ein Profi. Kurz vor Mittag erst aus den Federn zu kommen hat ja immer etwas sehr Würdevolles, weil man dabei so tut, als wäre das ein bewusst gewähltes Lifestyle-Konzept und nicht einfach die Quittung dafür, dass man sich gestern zu lange in gute Gespräche, gutes Essen und dieses warme Gefühl von „Ach komm, einen Moment noch“ hineinfallen ließ. Nach dem Frühstück habe ich dann aber direkt den Schalter umgelegt: 60 Minuten auf dem Hometrainer, also eine Stunde lang in die Pedale getreten, als müsste ich mir meine Ehre zurückerarbeiten. Das Schöne am Hometrainer ist ja, dass er absolut ehrlich ist: Der fährt nirgendwo hin, er verhandelt nicht, er bewundert mich nicht – er zählt nur gnadenlos Minuten und sorgt dafür, dass ich am Ende zumindest körperlich sagen kann: „So, ich habe heute definitiv etwas getan.“

Danach Bundesliga geguckt, also der klassische Übergang von „Sport machen“ zu „Sport bewerten“, weil ich natürlich nach einer Stunde Schwitzen sofort wieder bereit bin, anderen Menschen dabei zuzusehen, wie sie das in deutlich besser können. Und weil mein Tag offenbar beschlossen hatte, nicht nur gemütlich, sondern auch produktiv zu sein, habe ich zwischendurch noch ein Bilanzbuch fertiggestellt. Das ist immer dieser herrliche Moment, in dem man merkt: Ich bin vielleicht spät aufgestanden, aber ich bin nicht untätig. Ich habe nicht nur Zeit vertrödelt, ich habe ein Projekt über die Ziellinie geschoben – und das fühlt sich ungefähr so an, als würde man sich selbst einen kleinen Pokal überreichen, nur ohne Konfetti und mit deutlich mehr Zahlen.

Jetzt läuft der Countdown: Gleich um 18:30 Uhr spielt Bayer 04 in Gladbach. Das ist genau die Art Spiel, die den ganzen Nachmittag in eine Warteschleife verwandelt, in der man alles macht, aber innerlich schon halb im Stadion sitzt. Ich merke dann immer, wie ich plötzlich Dinge „noch schnell“ erledige, als müsste ich vor dem Anpfiff mein Leben sortieren: kurz dies, kurz das, noch ein Schluck, noch ein Blick – und dann ist es so weit. Ich hoffe auf einen Abend, der so läuft, wie ich ihn am liebsten habe: konzentriert, souverän, ohne Drama im Minutentakt und bitte ohne diese Phase, in der ich mir einrede, ich bleibe ganz ruhig, während ich in Wahrheit schon beim Einwurf Puls 180 habe.

Freitag, 6. Februar 2026

6.2.2026: Odyssee mit Umleitung, danach Alltag deluxe – und endlich ein Abend ohne Deutsche-Bahn-Überraschungsei

Gestern war die Heimfahrt dann doch eher Kategorie „Abenteuerurlaub, nur ohne Strand“: Streckensperrung von Dortmund bis Solingen – und zack, ist aus einer normalen Rückreise ein Bahn-Brettspiel geworden, bei dem man die Regeln erst während des Spielens erfährt. Also lange Umleitung nach Düsseldorf, was sich immer erst nach „Okay, kriegen wir hin“ anhört, bis man merkt, dass man damit nicht nur Strecke, sondern auch Lebenszeit einsammelt. Und dann in Düsseldorf die nächste Disziplin: S-Bahn ausgefallen. Das ist dieser Moment, in dem man innerlich kurz die Augen schließt und versucht, sehr erwachsen zu bleiben, während der Kopf bereits einen kleinen Monolog hält: „Natürlich. Warum sollte heute auch irgendwas einfach funktionieren?“ Am Ende bist du mit zwei Stunden Verspätung in Solingen angekommen – und da ist dann dieses komische Gefühl aus Erleichterung („Ich bin da!“) und einer leichten Existenzkrise („Aber zu welchem Preis?“).

Heute dagegen war wieder ein Tag, der nach „Ich räume die Welt auf“ klingt: Dinge von der Konferenz nachgearbeitet – also nicht nur Visitenkarten einsammeln, sondern wirklich Substanz in den Alltag zurückholen. Dann Podcast aufgenommen, was bei dir ja auch nie „einfach aufnehmen“ ist, sondern eher so ein kontrollierter Mix aus Inhalt, Stimme, Timing und dem Versuch, gleichzeitig souverän und menschlich zu klingen, während irgendwo im Hintergrund das Leben leise mit raschelt. Danach einkaufen gewesen – ganz bodenständig, weil man ja nicht ewig von Konferenz-Kaffee und Hotel-Luft leben kann.

Und jetzt geht’s mit Freunden essen, und das Beste daran ist eigentlich der Satz danach: um die Ecke, nicht abhängig von Staus auf der Autobahn oder Zügen. Das ist Luxus, wie man ihn erst richtig zu schätzen lernt, wenn man gerade gestern noch mit Umleitungen und ausgefallenen S-Bahnen gerungen hat. Heute ist das Fortbewegungsmittel nicht „Schicksal“, sondern einfach „Beine“ – zuverlässig, wartungsarm, ohne Durchsage und ohne „Wir bitten um Entschuldigung“.

Donnerstag, 5. Februar 2026

5.2.2026: Hotel-Schlaf: dünn wie eine Economy-Decke, Konferenz-Frühstück: Rettung vor dem 26-Euro-Schock, Bahn: Tür-Drama light

Wie immer habe ich im Hotel schlecht geschlafen – das ist ja diese merkwürdige Hotelmagie: Das Bett sieht aus wie ein Versprechen, die Kissen sind aufgeschüttelt wie im Katalog, aber sobald ich drin liege, verhält sich mein Gehirn, als müsste es die komplette Woche noch einmal nachrechnen. Und dann das Frühstücksthema: 26 Euro im Hotel – da frühstücke ich nicht, da investiere ich. Für 26 Euro erwarte ich eigentlich, dass das Croissant meinen Namen kennt, der Kaffee mich „Chef“ nennt und ein freundlicher Mitarbeiter mir erklärt, dass die Butter handmassiert wurde. Also habe ich in Hamburg auf der Konferenz gefrühstückt – absolut richtig. Das ist nicht nur preislich vernünftig, das ist auch psychologisch clever: Man startet den Tag gleich mit dem Gefühl, schon einen kleinen Sieg errungen zu haben, bevor die erste Folie überhaupt geladen ist.

Der Tag selbst klingt dann nach dem, was man sich wünscht, wenn man schon unterwegs ist: viele Meetings, aber gut. Dieses „gut“ ist ja der entscheidende Punkt – nicht nur Termine absitzen, sondern echte Substanz, ordentliche Gespräche, ein paar neue Eindrücke, vielleicht auch hier und da ein Satz, bei dem man innerlich kurz denkt: „Aha, da steckt Musik drin.“ Genau so muss das.

Und die Rückreise: Erst sah alles nach einer pünktlichen Verbindung aus – diese seltene Hoffnung, die man bei der Bahn nur vorsichtig anfasst, damit sie nicht erschrickt. Und dann in Dammtor: Tür beim vorausfahrenden Zug schließt nicht. Das ist so typisch, dass es fast schon wieder lustig ist, weil es die kleinste technische Kleinigkeit ist, die sofort das große Räderwerk aus dem Takt bringt. Ergebnis: 10 Minuten Verspätung. Und du hast völlig recht: Hätte schlimmer kommen können. 10 Minuten sind im Bahn-Kosmos praktisch „wir waren quasi pünktlich, nur mit Charakter“.

Wenn du das Ganze in einem Satz zusammenfasst, ist es eigentlich ein ziemlich rundes Paket: Schlaf mies, Frühstück klug gelöst, Arbeit gut, Bahn nur leicht dramatisch. Und genau das ist vermutlich die realistischste Form eines erfolgreichen Konferenztags.

Mittwoch, 4. Februar 2026

4.2.2026: Hamburg-Tag: Pokalnacht, Bahnlotterie und Steak-Hoffnung in der Bullerei

Gestern Abend wurde es nach dem Pokalspiel natürlich länger, weil man nach so einem 3:0 gegen St. Pauli nicht einfach geschniegelt nach Hause schleicht wie nach einem Zahnarzttermin. Ich war erst kurz vor 12 wieder daheim, und dann kam dieser Klassiker: Eigentlich bin ich müde, aber mein Kopf ist noch im Stadionmodus und tut so, als müsste er das Spiel jetzt in 12 Varianten nach analysieren. Also erst mal ein Bier – nicht zur Eskalation, eher zur feierlichen Runterfahrhilfe. Halb eins lag ich dann im Bett, und um 7 Uhr klingelte der Wecker. Genau genommen war ich sogar schon um Viertel vor sieben raus aus den Federn, mit diesem ganz speziellen Gefühl, das sich anfühlt wie „Ich stehe auf“, aber innerlich steht noch jemand anders auf und winkt mir aus dem Bett hinterher.

Die Anreise war dann wieder einmal Bahn-Romantik in ihrer reinsten Form: Zu Hause los, in Solingen noch pünktlich – kurz dachte ich schon, heute wird einer dieser magischen Tage, an denen alles klappt. Und dann in Solingen plötzlich: 35 Minuten Verspätung. Aus 35 wurden am Ende irgendwie 50, weil Verspätungen ja gerne wachsen wie Hefeteig, sobald man sie nur kurz aus den Augen lässt. Irgendwann kam ich dann doch in Hamburg an, leicht durchgeschüttelt, aber immerhin angekommen. Und Hamburg präsentierte sich direkt standesgemäß mit echtem Winterwetter – dieses „Willkommen im Norden“, bei dem man sich fragt, ob die Luft hier nicht generell ein bisschen schärfer ist als anderswo.

Im Hotel konnte ich immerhin schon einchecken, was in solchen Momenten wirkt wie ein kleiner Lottogewinn: Tasche aufs Zimmer, Klamotten ablegen, einmal kurz so tun, als hätte man alles im Griff. Danach ging’s zur Investorenkonferenz, wo ich mir ein paar Meetings mit Vorständen von börsennotierten Gesellschaften angeschaut habe. Das ist ja immer diese eigene Welt: viel Business-Deutsch, viel „strategische Initiativen“, viel „wir sehen uns gut positioniert“, und zwischendurch diese Momente, in denen man wirklich etwas Spannendes herauszieht – wenn man zwischen den Folien und Floskeln die echten Signale entdeckt.

Jetzt bin ich gerade wieder auf dem Hotelzimmer, mache mich irgendwie frisch – also das klassische „aus dem Tag kurz raus, einmal neu starten“ – und gleich geht’s zur Abendveranstaltung in Tim Mälzers Bullerei. Angeblich soll es da leckere Steaks geben, und ganz ehrlich: Nach Pokalnacht, Frühaufstehen, Bahnverspätung und Konferenztaktung klingt „Steak“ nicht nach Essen, sondern nach Belohnung. Ich freue mich drauf, weil es genau diese Art Abschluss ist, die den Tag wieder rund macht: erst Pflicht, dann Genuss – und wenn das Steak so gut ist, wie alle behaupten, werde ich vermutlich kurz vergessen, dass mein Schlafkonto gerade tiefrot ist.

Wenn du willst, erzähl mir später: War’s wirklich Steak-Himmel – oder eher „lecker, aber ich hatte größere Träume“?

Dienstag, 3. Februar 2026

3.2.2026: Pokaltag mit Trainingslager, Buchfabrik und der Erwartung „Bitte keine Blamage“

Heute bin ich um 9 Uhr aus den Federn, so geschniegelt, wie man halt geschniegelt sein kann, wenn der Körper eigentlich noch „fünf Minuten“ in Dauerschleife laufen lassen würde. Kurz gefrühstückt, eher so ein funktionales „Ich werfe was rein, damit ich nicht beim ersten Schritt ins Leere laufe“, und dann direkt ab ins Sportstudio. Dort habe ich 30 Minuten Rad gefahren, schön stumpf und sauber, dieses gleichmäßige Treten, bei dem man sich einredet, man würde gerade Berge bezwingen, während man in Wahrheit nur gegen ein sehr ehrliches Schwungrad verhandelt. Danach noch ein paar Übungen hinterhergeschoben – genau diese Sorte Training, die nicht spektakulär aussieht, aber am nächsten Tag zuverlässig sagt: „Guten Morgen, ich bin dein Rücken. Wir reden.“

Wieder zu Hause gab’s dann die verdiente 30-Minuten-Ruhephase, ich nenne das ja gerne „strategisches Nichtstun“, weil es so klingt, als wäre es Teil eines ausgefeilten Plans und nicht einfach ein kurzer Moment, in dem ich mich wieder einsammle. Eine Kleinigkeit gegessen, damit der Magen nicht später im Stadion plötzlich anfängt, ein Solo zu spielen, und dann ging’s an die Bücherproduktion. Ich habe die Bücher rausgehauen, die ich schon vorbereitet hatte – also quasi die Buchfabrik angeworfen: Klick, Klick, fertig, nächstes. Das ist immer ein herrliches Gefühl, weil man da nicht mehr „anfängt“, sondern erntet. Vorarbeit zahlt sich aus, und plötzlich sieht es von außen aus, als wäre ich ein extrem produktiver Mensch, was ich natürlich gerne so stehen lasse.

Jetzt steht als nächstes Duschen auf, damit ich nicht mit dem Charme eines Fitnessstudios in die Pokalnacht starte, und dann geht’s wieder ab zum Fußball. Heute Abend spielt Bayer 04 zu Hause im Pokal gegen St. Pauli, und in meinem Kopf ist das so ein Spiel, bei dem es eigentlich nur zwei akzeptable Zustände gibt: Sieg oder kollektive Augenbrauenhochzieh-Krise. Alles andere als ein Sieg wäre enttäuschend, ganz klar – gerade zu Hause, gerade im Pokal, gerade gegen einen Gegner, bei dem man zwar Respekt haben sollte, aber bitte nicht die Dramaturgie „Und dann stolperten wir über unsere eigenen Erwartungen“ abspielen muss. Ich will heute kein Pokal-Märchen für die anderen, ich will ein solides, erwachsenes „Danke, erledigt“ – am besten mit einem frühen Tor, damit der Puls nicht die ganze Zeit auf „Nachspielzeit“ steht.

Und jetzt: duschen, ab ins Stadion, Pokalmodus an. Bitte einmal professionell gewinnen, Bayer. Ich habe schließlich schon Sport gemacht und Bücher produziert – irgendwer muss heute Abend noch liefern.

Montag, 2. Februar 2026

2.2.2026: Schreibtisch-Upgrade: Willkommen im neuen Hauptquartier der Ordnung

Ah ja, der neue Schreibtisch – ich nenne ihn ab sofort nicht mehr Möbelstück, sondern Machtwechsel mit Holzplatte. Seit er steht, sitze ich nicht mehr einfach irgendwo und arbeite, ich residiere. Plötzlich wirkt sogar „Mails checken“ wie eine Tätigkeit mit Würde, und wenn ich „nur kurz“ mit KI herumspiele, fühlt es sich an, als würde ich nebenbei an der Zukunft herumschrauben. Beim Aufbau hatte ich natürlich diese klassische Achterbahnfahrt: erst dachte ich noch optimistisch „Ach, das ist ja überschaubar“, und fünf Minuten später lag Teil 14 neben Teil 23, ich hielt eine Schraube in der Hand, die aussah wie die anderen 27 Schrauben, und ich schaute auf die Anleitung, als hätte sie mir gerade eine philosophische Frage gestellt. Aber am Ende zählt nur das Ergebnis: Ich habe nicht nur aufgebaut, ich habe mir eine neue Zentrale geschaffen, so eine Art Kommando-Brücke für Alltag, Projekte und alles, was ich mir vornehme. Der alte Schreibtisch ist dabei würdevoll abgetreten wie ein Veteran, der viel gesehen hat: Kaffeetassen, Papierstapel, spontane Ideen und mindestens einen „Ich räume später auf“-Moment, der dann historisch wurde. Der neue ist jetzt erstmal geschniegelt und sauber, mit dieser unschuldigen Oberfläche, die ich in den ersten Tagen fast nicht anfassen will, weil ich genau weiß: Das erste Kabel, die erste Tasse, der erste Zettel – und zack, ist die heilige Ordnung offiziell eröffnet. Jetzt fehlt eigentlich nur noch die Königsdisziplin: das Kabelmanagement, also der Teil, bei dem ich plötzlich 17 Ladegeräte finde, die alle zu irgendwas gehören, aber keiner mehr so genau weiß, zu was.


Sonntag, 1. Februar 2026

1.2.2026: Sonntag: Langschläfer-Luxus, Möbel-Tetris und das Handballfinale als Nervenkitzel-Dessert

Heute war so ein klassischer Sonntag, wie man ihn im Lehrbuch findet – nur dass du ihn nicht gelesen, sondern gelebt hast: natürlich länger geschlafen (weil Sonntag und weil das Gewissen sonntags traditionell frei hat), dann dieses ausgedehnte Frühstück, bei dem man nicht einfach „isst“, sondern sich langsam in den Tag hineinverhandelt, Bissen für Bissen, Schluck für Schluck, bis der Körper sagt: „Okay, ich bin bereit, minimal produktiv zu tun.“ Und dann genau das: ein paar Sachen erledigt, ohne gleich den ganzen Tag zu zerfasern – das ist sonntägliche Effizienz, also die Königsklasse, weil sie leise passiert und trotzdem wirkt.

Danach 60 Minuten Hometrainer: Respekt, das ist keine Alibi-Runde, das ist ein Statement. Du bist praktisch einmal innerlich bis zum Bäcker gefahren und wieder zurück, nur ohne Gegenwind und ohne das Risiko, dass dir jemand mit einem E-Scooter in die Seele schneidet. Und weil du’s richtig machst, kam anschließend noch die 30-Minuten-Ruhephase mit Podcast – also erst Körper, dann Kopf, und am Ende sind beide zufrieden. Das ist so eine Art „Wellness für Menschen, die keine Lust auf Wellness haben“.

Dann kam der Möbelteil des Tages: neuen Schreibtisch ausgepackt, alten abgebaut. Das ist ja immer so ein Moment, in dem man merkt, wie sehr man an einem Möbelstück hängt, wenn man es auseinander nimmt und plötzlich denkt: „Du warst zwar wackelig, aber du warst mein Wackelig.“ Und jetzt liegt da der neue Schreibtisch, geschniegelt, verpackt, voller Versprechen – und wartet auf morgen, wo aus „Kartons und Hoffnung“ ein Arbeitsplatz wird. Der Aufbau morgen wird entweder ein Triumph oder ein IKEA-Krimi, aber ich tippe bei dir auf „Triumph mit kurzer Phase des Fluchens“, weil das zum Ritual gehört.

Zwischendurch noch mit KI gespielt und die Webseiten optimiert – sehr modern. Andere polieren sonntags das Auto, du polierst den digitalen Auftritt. Das ist im Grunde auch nur Putzen, aber mit mehr Tabs und weniger Eimer.

Und jetzt Handball-EM-Finale: Deutschland klarer Außenseiter gegen Dänemark. Das ist die perfekte Ausgangslage für einen Sonntagabend, weil man offiziell hoffen darf, ohne dass einem jemand Realitätsverweigerung vorwirft. Außenseiter sein heißt ja: Jede gute Aktion fühlt sich doppelt gut an, jedes Tor ist ein kleines „Na, wer hat’s denn gesagt?“ – und wenn’s eng wird, fängt sogar der neutrale Zuschauer an, plötzlich an Wunder zu glauben. Dänemark ist natürlich so eine Handball-Maschine, die wirkt, als würden die schon als Kinder mit Harz statt mit Apfelsaft aufwachsen, aber genau deshalb schmeckt ein guter deutscher Lauf dann wie eine heimliche Revolution.

Danach leckeres Abendessen und ruhiger Abend – perfekter Abschluss. Erst Finale fürs Herz, dann Essen fürs Gemüt und anschließend Ruhe für die Seele. Wenn der neue Schreibtisch morgen steht, hast du den Sonntag quasi in die nächste Woche verlängert: Ordnung im Raum, Ordnung im Kopf, und irgendwo dazwischen du mit Podcast im Ohr und KI im Browser – klingt nach einem ziemlich runden Ding.

20.3.2026: Bewegung ist auch Urlaub: Ich hole Baguette, marschiere nach Cunit und lasse mich jetzt kulinarisch überraschen

Heute war ein richtig bewegungsreicher Urlaubstag, also nicht dieses dekorative „Ich bin mal kurz zum Balkon gegangen“, sondern schon eher d...